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Frank Wollweber, 07.31.2003 Die Harzer Schmalspurbahnen wurden als touristische Attraktionen am Ende des vorletzten Jahrhunderts gebaut. Sie sollen den Touristen den Harz näher bringen und weite Strecken zwischen beliebten Harzorten schnell zurücklegbar machen. Sie bestehen aus den 3 Streckennetzen der Harzquerbahn - verkehrend zwischen Wernigerode im Norden und Nordhausen im Süden des Harzes -, der Selketalbahn - sie verbindet u.a. auch Quedlinburg mit dem Schienennetz der Schmalspurbahnen - und der Brockenbahn - der einzige motorisierte Weg auf den höchsten norddeutschen Berg.

Die Harzquerbahn überquert den Harz in seiner nord-südlichen Achse. Auf den rund 60 Streckenkilometern zwischen Wernigerode und Nordhausen führen die Gleise im munteren Wechselspiel vorbei an allen Schönheiten des Harzes.

Wegbeschreibung

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Von Wemigerode geht die Fahrt zunächst quer durch den Ort, idyllisch umrahmt von Häusern und Vorgärten. Ab Steinerne Renne folgt der lange, kraftzehrende Anstieg nach Drei-Annen-Hohne, einem echten Wanderparadies. Die Fahrt führt entlang der engen Bögen des Drängetals und durch den einzigen Tunnel aller Schmalspurbahnen in den neuen Bundesländern. In Drei Annen Hohne zweigt die Strecke zum Brocken ab.Auf der Fahrt weiter nach Nordhausen geht es über Hochebene bis Benneckenstein und anschließend durch tiefe, waldreiche Täler weiter nach Ilfeld, dem gebirgigen Tor des Südharzes. Die erlebnisreiche Fahrt endet letztlich am repräsentativen Empfangsgebäude Nordhausen Nord. Seit sich im Juli 1897 zum ersten Mal für einen Zug die grüne Kelle hob, wird die Strecke mit dampfbespannten Zügen befahren. Bis heute spürt man auf der rund dreistündigen Zugfahrt das Flair des vergangenen Jahrhunderts.
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Die Geschichte der HSB in einer Zeittafel

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27.05.1896
  • Erteilung der Konzession zum Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Wernigerode mit einer Abzweigung auf den Brocken

25.06.1896
  • Gründung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE)

12.07.1897
  • Freigabe des ersten Streckenabschnitts Nordhausen - Ilfeld

01.05.1898
  • Inbetriebnahme der Strecke Ilfeld - Netzkater

20.06.1898
  • Eröffnung der Strecke Wernigerode über Drei Annen Hohne nach Schierke

28.07.1898
  • Feierliche Grundsteinlegung am Bahnhof Brocken

15.09.1898
  • Freigabe des Streckenabschnitts Netzkater - Benneckenstein

27.03.1899
  • Einweihung der Streckenteile Drei Annen Hohne - Benneckenstein und Schierke - Brocken. Damit wird das 79,41 km lange Streckennetz der NWE in seiner Gesamtheit für den Verkehr freigegeben

01.04.1908
  • Die NWE übernimmt die Betriebsführung von der "Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Berlin"

01.04.1916
  • Die Verwaltung der NWE verlagert ihren Sitz von Nordhausen nach Wernigerode

01.04.1918
  • Eduard Scharnhorst übernimmt einen Direktionsposten bei der NWE und trägt in den Folgejahren durch sein weitsichtiges, innovatives Handeln erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Bahnen bei1926Einrichtung eines eigenen Kraftfahrbetriebes für den Linien- und Ausflugsverkehr Symbol der Busse wird der "Harzer Roller"

06.07.1927
  • Der schwerste Unfall in der Geschichte der Harzquerbahn: Infolge starken Regens wird ein Bahndamm bei der Thumkuhlental-Brücke unterspült. Die Lok und zwei Wagen stürzt ab, sechs Menschen starben1945-1949Einschränkung bzw. Einstellung des Zugverkehrs auf Harzquer- und Brockenbahn aufgrund des Drucks der sowjetischen Besatzer

19.01.1949
  • Mit Übergabe der Enteignungsurkunde durch die sowjetische Militär- Administration wird die NWE enteignet

01.04.1949
  • Die Harzquer- und Brockenbahn wird der Deutschen Reichsbahn zur treuhändlerischen Verwaltung und Nutznießung übergeben1954-1956Anschaffung von 17 Babelsberger Neubaulokomotiven. Sie bilden bis heute das Rückgrat im Regelzugverkehr der Harzer Schmalspurbahnen

13.08.1961
  • Unterbrechung des Reisezugverkehrs zum Brocken durch den Mauerbau; ab Drei Annen Hohne ist die Weiterfahrt nach Schierke nur mit Passierschein möglich1963-1964Einführung des Rollwagenverkehrs auf der Harzquer- und Brockenbahn1972Das Ministerium für Verkehrswesen der DDR erklärt die Harzquerbahn zum technischen Denkmal

03.06.1984
  • Wiederherstellung des regelmäßigen Reisezugverkehrs auf der Srecke Straßberg-StiegeMärz 1991Bildung einer Vorbereitungsgesellschaft (GbR) zur Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft. Deren Eigentümer sind die Landkreise Wernigerode, Nordhausen und Quedlinburg, die an der Strecke liegenden Gemeinden, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne und die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. Aus der kommunalen Gründungsgesellschaft heraus wird am

27.05.1991
  • Die erste Dampflok erreicht seit dem Jahre 1987 den Brockenbahnhof; Beginn der Sanierungsarbeiten auf der Brockenstrecke. Ein Jahr später wird der planmäßige Zugverkehr zum Brocken wieder aufgenommen

19.11.1991
  • Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wird gebildet 15.09.1991Wiederaufnahme des Zugverkehrs von Schierke zum Brocken mit großer Festveranstaltung und zwei Sonderzügen. Nach mehr als dreißig Jahren wird die Strecke somit zum ersten Mal wieder mit einem Reisezug befahren.

01.07.1992
  • Wiederaufnahme des fahrplanmäßigen Reisezugverkehrs auf den Brocken

26.11.1992
  • Verleihung der Bau- und Betriebsrechte durch das Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt an die HSB

01.02.1993
  • Die HSB übernimmt die Harzquer- und Brockenbahn (sowie die Selketalbahn) in regionale Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn Monaten vollzogene Übergabe ist sie die erste NE-Bahn in den neuen Bundesländern mit regelmäßigem Reisezugverkehr
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Trink genug Wasser auf Wanderungen durch den Harz

Der Harz verführt das ganze Jahr über dazu, in ihm sich sportlich zu betätigen. Egal ob es einfach nur ein gemütlicher Spaziergang werden soll - der hier in diesem verwunschen anmutenden, deutschen Mittelgebirge schnell zu einer Wanderung werden kann - oder ob man aktiv Radfahren, Bergsteigen, Rudern auf einem der Talsperren oder im Winter Skifahren ist: Sport gehört in diesen Tagen zum Harz dazu wie Wald und frische Luft. Und genau diese Natur ist es, die einen dazu bringt, rauszugehen und sich zu bewegen.

Dazu ist es unabdingbar, immer genügend zu trinken. Das ausreichende Auffüllen der körpereigenen Depots - Wasser, Mineralstoffe und Vitamine - ist dabei unabdingbar. Deshalb sollte man am Besten immer etwas zu trinken dabei haben, gerade wenn man zudem noch (sportlich) aktiv ist. Dabei sind natürlich Wasserflaschen immer ideal. Sie können mehrfach genutzt werden, was die Umwelt dauerhaft schonen kann, da man die Mengen an Plastikmüll durch Nichtkaufen langfristig reduzieren kann. Dies natürlich nur dann, wenn man nicht Plastikflaschen kauft, um sie dann - unsinnig - in Trinkflaschen umschüttet. Besser ist es hier, wenn man das sehr gute und bestens geprüfte Trinkwasser nutzt, welches direkt zuhause aus dem Hahn kommt.

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