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Trekking
Trekking ist eine besondere Art des Wanderns, bei der bewusst weitestgehend auf vorhandene Infrastruktur verzichtet wird. Dies geschieht meist über einen längeren Zeitrum und mit Gepäck.
Es wird hierbei zwischen dem Weit- und Fernwandern unterschieden. Einer der ausgeprägtesten Formen des Trekkings ist die Expedition. Desweiteren ist darauf zu achten, dass beim Trekking mindestens eine durchschnittliche Kondition vorhanden ist, man über genug mentale Stärke verfügt und im Notfall das nötige Wissen über Survival-techniken verfügt,  da das Zurücklegen mancher Strecken einen an Grenzen stoßen lassen könnte.
Trekking kann auch mit dem Fahrrad ausgeübt werden.

Regeln beim Trekking

Beim Trekking ist zu beachten, dass man "nichts außer seine Fußspuren hinterlässt" und "nichts mitnimmt außer die persönlichen Eindrücke".
Von höchster Priorität sind immer die örtlichen Ge- und Verbote in Bezug auf Naturschutzgebieten und militärischen Sperrgebiete.

Gerade  in Mitteleuropa besteht immer das Risiko während des Trekkings auf Privatbesitz zu wandern, was je nach Land unterschiedlich toleriert werden kann.
Abstand

Reisebericht: Trekken im Harz

In dieser Geschichte soll es darum gehen, wie 3 Mann auszogen, um Ihre Erste 4 tägige Trekkingtour zu unternehmen. Stattfinden sollte das ganze im Harz. Die Anfahrt an einem Mittwoch wurde mit einem VW-Bus (Camper) erledigt. Der Mittwoch um den es hier geht, war der Mittwoch vor Vatertag. Das Ziel, beziehungsweise der Ausgangspunkt der Tour war ein Parkplatz oberhalb von St. Andreasberg. Diesen erreichten wir allerdings erst so gegen 24 Uhr. Der Grund dafür war das Championsliguespiel der Bayern das an diesem Abend stattfand. Hierzu hatten wir uns genau pünktlich in einer Gaststätte in Bad Grund eingefunden. Während des Spieles hatten wir uns belegte Brote servieren lassen. Das Spiel endete, wie jeder weiß mit einem Elfmeterschießen. Aus diesem Grund wurde es doch recht spät, bis wir am Ausgangspunkt ankamen. Aus dem Auto ausgestiegen präsentierte sich uns ein prächtiger Sternenhimmel über dem Harz. Den man, wenn man aus der Stadt kommt, durch die vielen Lichter nicht zu sehen bekommt. Die Schlafsäcke ausgepackt und ab ging es zum Matratzen horchen. Am nächsten Morgen so gegen 7 Uhr , ich war der erste und bereitete schon mal heißes Wasser für den Kaffee. Wir frühstückten ausgiebig, die Rucksäcke wurde wieder gepackt und um 9 Uhr ging es los.

Es ging erst einmal abwärts, in Richtung �Drei Broden Steine�, von dort weiter zum Schlufter Kopf, immer noch abwärts. Das Wetter war herrlich, die Sonne schien, nur gut das wir zum größten Teil durch den Wald wanderten. Unten angekommen erreichten wir so gegen 12 Uhr eine Schutzhütte mit einer Quelle. Hier war die erste Rast angesagt. Alle wie wir da waren,  hatten schon Probleme mit dem Sitz der Rucksäcke. Wir stärkten uns, tranken von dem köstlichen Quellwasser und stellten die Rucksäcke neu ein, in der Hoffnung das Sie jetzt besser sitzen. Ab hier ging es erst einmal aufwärts. Laut Karte war das nächste Ziel die Mönchskappe. ( Auf etwa 750 m) Wir starteten bei ca. 500 m . Also auf gehts. Der Weg schlängelte sich serpentienenartig nach oben. Selten bekamen wir einen Ausblick auf die umliegenden Gipfel zu sehen. Nur wenn eine Schneise in den Wald geschlagen war, hatte man traumhafte Ausblicke. Oben angekommen, kamen uns das erstemal Vatertagstouristen entgegen, natürlich mit der der Flasche Bier in der Hand. Hier kamen wir auf einen breiten Schotterweg der uns zum Halbetappenziel bringen sollte, zur Magdeburger Hütte, direkt an der B242. Natürlich ging es weiter bergauf. So ziemlich oben angekommen, sahen wir die ersten Anzeichen der Umweltverschmutzung, hunderte von toten Fichten. Aber auch das sieht irgendwie interessant aus.  Die Magdeburger Hütte erreicht, machten wir erst einmal eine Brotzeit. Wie es sich für einen Brotzeit gehört, gab es ein Bierchen dazu, im Rucksack gut kühl geblieben, wir hatten ja Vatertag.

Unser Ziel für den heutigen Tag war ein Campingplatz bei Altenau. Weiter ging es, nach Überquerung der B242 zur Branderklippe. Dort angekommen ,nach einem kurzen Marsch von etwa einer halben Stunde, waren wir doch sehr überrascht über die Bezeichnung Klippe. Es handelte sich lediglich um ein paar herumliegende Felsbrocken, an einem Abhang, der etwa 10 m sanft abfallend nach unten ging. Das warŽs. Unserer Meinung nach keine Spur von einer Klippe. Na ja . Ab hier ging es in Richtung Altenau bergab und zwar so, das wir froh waren nicht anders herum laufen zu müssen. Wir bahnten uns den Weg durch Altenau, einige Leute schauten doch ganz schön dumm, beim Anblick von 3 vollbeladenen Vatertags-Wanderern. Es war bereits 15.30 h und eine kleine Pause war angesagt, den es war warm geworden. Der nächste Biergarten, vollbesetzt, war der unsere. Mit 2 großen Alster wurde der Durst gelöscht. Wenn ich den Rucksack abgesetzt hatte, dachte ich immer ich müsse mich festhalten, da ich sonst wegfliegen würde ,so leicht kam ich mir vor.

Die Pause beendet ging es weiter, laut Karte noch etwa 3 Kilometer. Wir durchquerten den Ort , an dessen Ende  es wieder auf einen Wanderweg, natürlich zur Freude aller, wieder mal bergauf ging. Wir suchten vergeblich nach einem Hinweis auf den Campingplatz.  Wir trafen zwei Männer die wir nach dem Weg zum Campingplatz fragten . Es ging weiter bergauf und nach etwa 2000 Metern ging ein kleiner Weg in den Wald, der uns wieder in ein Tal führte. Unten dann, etwa gegen 18 Uhr endlich der Zeltplatz. Wir meldeten uns an, bekamen einen Platz zugewiesen auf den wir das Zelt stellten. Es war ein recht großes Zelt das wir da mitschleppten, wir ist vielleicht falsch, mein Bruder trug es. Es war ja auch sein Zelt. ( Jack Wolfskin � Grand Illusion). Wir hatten keine Lust mehr, noch den Kocher anzuschmeißen. Auf dem Platz gab es eine kleine Gaststätte in der wir eine Kleinigkeit aßen, und noch mehr tranken. Als wir zur Nachtruhe aufbrachen nahmen wir noch einige Bierchen mit und bestellten zum Frühstück Brötchen.( Campingplatz Postertal bei Altenau zu empfehlen.)

Wir hatten die Etappen vorher geplant und versucht sie so zulegen, dass wir abends immer einen Campingplatz erreichen konnten. Das alleine schon stellte eine Herausforderung dar. Denn Zeltplätze waren nicht so reichlich vorhanden. Die Entfernungen zwischen diesen waren meisten so um die 30 bis 35 Kilometer. Der erste Tag mit ca. 30 Kilometern hatte uns gereicht, Sodas wir uns entschlossen, die Etappen zu verkürzen. Wir mußten dabei immer bedenken, dass wir das Auto am letzten Tag wieder erreichen konnten. Dieses stellte sich als fast unmöglich heraus. Unser nächstes Ziel war der Sösestausee. Da wir uns ja im Tal befanden (wie der Name Polstertal ja schon sagt) ging es erst einmal aufwärts, in Richtung Polstertaler Hubhaus. Auf diesem Teil kamen wir immer wieder an Wassergräben vorbei, die aus der Zeit des Bergbaus übrig geblieben waren.

Wir erreichten das Hubhaus eine Bewirtschaftete Hütte. Von Hier aus noch etwa einen Kilometer und wir überquerten wieder die B242 und weiter in Richtung Osterode. Ich sollte noch erwähnen das ich meinen Rucksack (ein VAUDE Terkum 65 II) umgepackt hatte. Es machte sich bemerkbar, denn er ließ sich leichter tragen. Mein Bruder hatte einen Deuter 55+10 Air-contact und hatte Probleme damit auf den Hüften. Was er auch während der ganzen Tour nicht beheben konnte. Unser dritter Wandersmann hatte einen Jack Wolfskin, denn er auf einem Outdoor-Event gewonnen hatte 60 +10 . Er hatte immer Probleme, obwohl am leichtesten gepackt, an den Schultern. Im nachhinein stellten wir fest, dass es ein Damen Rucksack war. Jetzt aber Schluss mit dem Gejammer. Hier an der Stelle, an der  wir jetzt standen konnte man zwischen 2 Wegen wählen. Einer ging bergab, der andere nannte sich Bergweg. Die Entfernungsangaben an den Wegweisern waren die gleichen, also entschieden wir uns für den Bergweg. Dieser stellte sich als Trampelpfad heraus, der aber sehr gut zu gehen war und außerdem Landschaftlich, meiner Meinung nach, reizvoller war. Wieder unten im Tal angekommen, verlief während der ganzen Strecke bis Kamschlacken, ein kleiner Bach am Wegrand. Wir entdeckten einen Rastplatz direkt am selbigen, was wir sofort ausnutzten. Eine Brotzeit wurde gemacht. Eine Edelsalami, eine Thermoskanne mit Kaffee und eine Tube Senf  wurde vertilgt. Frisch gestärkt, kam in uns das Kind durch und wir bauten erst einmal einen Staudamm. Das Wasser musste sauber sein den es befanden sich Bachforellen darin. Nach Vollendung unseres Bauwerkes, ging es froh gelaunt weiter. Hinter Kamschlacken ging es einen kleinen Weg links der Hauptstraße weiter Richtung Sösestausee. Auf einer Weide erwarteten uns einige Schottische Hochlandrinder mit Ihren Jungen.
Söse Stausee, ein Trinkwasserreservoir Am Vorbecken des Stausees vorbei, auf einen Parkplatz, an dem wir kurz eine rauchten. Hier standen Hinweisschilder die sagten das es nach Osterode noch acht Kilometer waren, zum Glück mussten wir nicht bis nach Osterode. Weiter um den See herum, kam uns der Gedanke, nach Ankunft auf dem Campingplatz,  ein Kanu zu mieten und den See zu erkunden. Nach einigen hundert Metern wurden wir dieser Hoffnung allerdings beraubt. Den der See diente als Trinkwasserreservoir, man durfte sich Ihm nicht mal nähern. Na prima. Hinter dem Stausee kam noch ein kleiner See  (Teich) an dem der Campingplatz lag. Der erste Gang führte uns an den Kiosk, wir bestellten je 2 Alster. Eingecheckt und das Zelt aufgebaut, erfuhren wir das in Osterode ein Stadtfest stattfand. Es nannte sich "(Die drei freundlichen Tage�) . Dieses wollten wir besuchen. also riefen wir uns gegen 19 Uhr ein Taxi, denn vom laufen hatten wir genug für heute. Dort angekommen, es war noch nicht sonderlich viel los, stürmten wir erst einmal die Grillstände. An einem Stand gab es Schnitzel mit Zwiebeln im Brötchen, riesige Dinger, für nur 5,50DM. Der Preis extra Klasse, das Schnitzel allerdings nicht. Das Fett vom Fleisch und den Zwiebeln, floß nur so aus dem Brötchen.  Der Abend war lang, mit guter Livemusik, feucht und so gegen 23 Uhr ging�s wieder zurück, allerdings nicht ohne eine Thüringer Bratwurst.

Auf dem Platz war noch die Hölle los, was sehr ungewöhnlich ist, da sonst auf diesen Plätzen ab 22 Uhr Zapfenstreich ist. Wir hauten uns in die Schlafsäcke, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. Nach dem Frühstück, wir hatten Zeit, da unsere nächste Etappe die kürzeste sein sollte, ging es um 11Uhr los.

Wir befanden uns hier auf 250 Meter höhe und es war nicht anders zu vermuten, es ging bergauf. Der Weg aber, wunderbar, mit herrlichen Ausblicken. Ach ja, es sollte zum Campingplatz nach Lonau gehen. Es ging über den Nasser Weg zum Schindelkopf weiter zum Haspelkopf . Es sollte bis auf 700 m hoch gehen und das ständig. Einer der Wege, wir hatten uns für einen kleinen Weg abseits des Hauptwanderweges entschieden, ging es schon fast Hochalpin zu. Der Pfad war sehr steinig und ging steil bergan aber phantastisch. Endlich oben gabŽs , wie nicht anders zu erwarten, eine, na Sie wissen es schon, richtig, eine Brotzeit. Wir zogen die T-Shirts aus und legten sie zum trocknen auf den Weg. Wir hatten bei diesem Anstieg ganz schön geschwitzt. Nach dem feudalen Mahl, unsere Vorräte gingen dabei drauf ging es weiter, wieder auf der Hauptstrecke, allerdings kaum noch aufwärts. Nach einigen Kilometern mußten wir abbiegen und von nun an, abwärts. Am Fußpunkt sollte der Zeltplatz sein. Wir wahren bester Laune und sangen alte Lieder, die wir einst bei der Bundeswehr gelernt hatten. Unsere Laune schwand allerdings als wir den Zeltplatz erreichten. Kein Kiosk oder ähnliches, nichts. Wir hatten aber unsere restliche Verpflegung vertilgt in der Hoffnung hier neue einzukaufen. Na Prima. Unsere letzte Chance der nächste Campingplatz, im Siebertal. Nicht sehr weit entfernt. Wir liefen durch Lonau und machten an der einzigen und, oh Wunder, auch offenen Kneipe eine Rast. Nach einem köstlichen Drink ging es gezwungener maßen weiter. Man ahnt es schon es ging bergauf und wie. Nochmals etwa 3 Kilometer. Nach einem, auch etwa 3 Kilometer langem Abstieg erreichten wir das Siebertal, direkt vor uns eine Gaststätte. Laut Karte waren es von hier aus noch etwa 1000 Meter bis zum rettenden Zeltplatz. Nach 2 Kilometern nichts, weit und breit kein Zeltplatz. Wir wollten aber nicht mehr, dieser Tag war anstrengend. Fast ausschließlich bergauf. Wir beschlossen noch mal einen Blick auf die Karte zu werfen. Wir mussten Ihn lange erreicht haben. Also wieder zurück, eventuell hatten wir Ihn ja übersehen, was wir aber alle nicht glauben konnten. Wir erreichten wieder die Gaststätte, ohne jeden Kontakt zum Campingplatz. Na Toll . Wir gingen in den Biergarten bestellten jeder ein großes Alster .....und ein Taxi. Wir ließen uns zum Auto zurückfahren, denn Morgen ging es sowieso wieder zurück.

Das war unsere erste Trekkingtour. Mir hat es gefallen und ich werde es wieder tun. Allerdings überlegen wir, ob wir nicht den Kartenverlag verklagen sollen. Haha.

Gruß an alle Trekker oder die es wie wir werden wollen.  Schreibt uns eure Erlebnisse und schickt sie uns. Ran an den PC .   

Quelle: http://www.outdoor-aktiv.com/Reiseberichte_/harz.htm

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