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Schierke ist eine gemütliche, kleine Bergstadt direkt am Fuße des Brockens zwischen Braunlage und Wernigerode auf einer Höhe zwischen 580 bis 640 m gelegen. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit, den Brocken, den höchsten Berg des Harzes, zu Fuß, im Kremser (Pferdekutsche) oder mit der Brockenbahn zu erklimmen.

Natur und der Brocken - die wahren Schätze von Schierke

Die ursprüngliche Natur des Nationalparks Harz mit bizarren Felsen, tiefen Schluchten und unterschiedlichster Flora und Fauna können Sie von hier aus hervorragend entdecken.

Die Umgebung von Schierke ist mit unzähligen Wanderwegen durchzogen;. Mehrere von ihnen führen zum Brocken. Man kann zwischen längeren oder kürzeren aber steileren Wegen wählen. Der Wurmbergstieg führt hinauf zum Wurmberg. Vom Bahnhof aus führt ein Weg direkt zur interessanten Feuersteinklippe. Diese Klippe war es auch, die dem Schierker Feuerstein, ein in Schierke erfundener, beliebter Kräuterschnaps, den Namen gab. Er wurde vom Apotheker Willy Drube entwickelt und 1924 zum Patent angemeldet. Eine überdimensionale Flasche zeigt Ihnen im Ort, wo dies genau war.

Wintersport in Schierke und Umgebung - damals wie heute

Neben diesen unvergesslichen Naturerlebnissen bietet Schierke für den Wintersportler ein großes Loipennetz, eine Rodelbahn sowie eine Natureisbahn. Vor rund 100 Jahren war Schierke zudem für seine Skeleton-Bobbahn bekannt, von der Steinwall-Reste noch immer am Rande eines Wanderweges zum Brocken begutachtbar sind. Dazu gibt es im Winter viele Langlaufloipen, die immer sehr schnell gespurt werden.

Die neue Eisarena, die Schierker Feuerstein Arena ist die neuste Attraktion. Ende 2017 wurde sie fertiggestellt und begeistert sowohl Harzer als auch viele Tages- und Übernachtungsgäste.

Auch das leibliche Wohl kommt in Schierke bei gediegener Harzer Gastlichkeit nicht zu kurz.

Interessant ist auch, dass Goehte eine Szene in seinem "Faust" nach einem Besuch in Schierke im Rahmen einer geologischen Exkursion in diese Gegen verlegt hat. Die Szene "Walpurgisnacht" trägt den Untertitel "Harzgebirg, Gegen von Schierke und Elend".

Geschichte der Stadt

Die Gegend entlang der kalten Bode, wo sich heute Schierke befindet, wurde anno 1407 als Forstgebiet der Grafschaft Wernigerode erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend gehörte seit der Zeit Karl des Großen dem Reichsbannforste zu. Ein Gebiet, das sich die deutschen Kaiser und Könige als Jagdrevier vorbehielten. Bezeichnungen wie Königshof, Königsbach, Königskapelle, Kaiserweg u.s.w. stammen aus dieser Zeit. Das Tal wird in Aufzeichnungen ab dem 14. Jahrhundert als Sterbetal bei den Moorschlacken erwähnt.

Apotheke zum Roten Fingerhut

Im Harz werden viele verschiedene Kräuterliköre hergestellt. Der Schierker Feuerstein ist sicherlich der bekannteste. Von Apotheker Willy Drube wurde er in der "Apotheke zum roten Fingerhut" entwickelt, um Kurgäste in Schierke von Magenbeschwerden zu befreien (Patent 1924), und nach den bei Schierke gelegenen Feuersteinklippen benannt. Da der Schierker Feuerstein nicht nur wirksam, sondern auch wohlschmeckend war, wird er weit über die Grenzen des Harzes hinaus geschätzt.

Als sich die wirtschaftliche und politische Teilung Deutschlands abzeichnete, wurde in Bartolfelde (einem Ortsteil von Bad Lauterberg) von den Nachfahren Drubes eine neue Produktionsstätte gegründet. Die Produktion in Schierke wurde dem VEB Getränkekombinat Magdeburg unterstellt. Heute werden im Schierker Stammhaus die Rohstoffe gelagert und aufbereitet. Die Fertigstellung und Abfüllung im Großmaßstab findet in Bartolfelde statt.
Willy Drube hat übrigens bereits zu seinen Lebzeitenn in den dreißiger Jahren mit einem Zeitungswettbewerb einen Grabspruch für sich finden lassen. Der Satz:

In dieser Erdengrube
ruht Apotheker Drube.
Oh' Wandrer eile fort von hier,
sonst kommt er raus und trinkt mit Dir!

Tourist-Info Schierke

Kurverwaltung
Brockenstr. 10
38879 Schierke
Tel.: 039455 8680
Fax: 039455 403
http://www.schierke-am-brocken.de


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