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Halberstadt hat im 2. Weltkrief viel gelitten und doch finden sich in und um die Stadt herum viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Seien es die weithin sichtbaren 3 1/2 Kirchtürme, die der Stadt ihren Namen gaben.

Dom zu Halberstadt

Der Dom St. Staphanuns und St. Sixtus ist eine evangelische Kirche aus dem frühen Mittelalter. In ganz Deutschland zählt er mit zu einem der schönsten Kirchenbauten der Gotik. Erbaut wurde der Dom 1486 wobei die Bauzeit 250 Jahre betrug. Seit jenem Tag stand Halberstadt in Konkurrenz zum Dombau mit Magdeburg. So wurde im 13. Jahrhundert mit dem Umbau und der Erweiterung des alten Domgebäudes begonnen. 1514 war dann der Umbau beendet. Ganz am Rande der Altstadt prägt der Dom seitdem das Stadtbild von Halberstadt und ist damit das Wahrzeichen. Trotz der starken Zerstörung im zweiten Weltkrieg. Obwohl der Dom 1945 durch Luftangriffe so stark beschädigt wurde gab es hier noch gut erhaltende Ausstattung des Mittelalters, welches Heute ein Teil des Domschatzes ausmacht. Hier werden heute mehr als 600 erhaltende Stücke präsentiert, welche zu den wertvollsten und reichsten Europas gehören. Doch der Dom hat noch weitere Attraktionen zu bieten wie z.B. die kreuzförmige Basilika, die fast vollständige Ausstattung des Mittelalter, sowie die gotischen Glasfenster und noch viel mehr.

Liebfrauenkirche von Halberstadt

Die Liebfrauenkirche in Halberstadt ist eine der drei evangelischen Hauptkirchen neben Dom und Martinikirche. Gegenüber des Doms an der westlichen Binde des Domplatzes wirkt diese dreischiffige Basilika wie eine Burg. Dort wird sie umrandet von wunderschönen Bauten im Stil der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus und der Moderne  und prägt damit das Stadtbild. Ein weiteres Highlight an dieser Basilika sind ihre vier Türme, und ist damit einzigartig. Genau wie ihr Gesamtbild, welches von Bischof Rudolf geprägt wurde. Mit ihrem Ansehen werden täglich viele Besucher angelockt, welches auch Anlass war im Jahr 2005 die 1000 Jahre alte Kirche zu feiern.

Martinikirche von Halberstadt

Die Martinikirche ist eine gotische Kirche und entstand im frühen Mittelalter. Zwischen den Jahren 1250 und 1350 wurde Diese als Hallenkirche gebaut und überlebte 1945 die Luftangriffe des zweiten Weltkrieges. Damit prägt auch Sie das Stadtbild mit dem Dom und der Liebfrauenkirche von Halberstadt. Ein weiteres Aushängeschild sind ihre zwei unterschiedlichen Türme, welche Halberstadt so bekannt machen. Wobei es hier drei mögliche Antworten auf die häufigst gestellte Frage gibt: " Warum sind die Türme so unterschiedlich groß?"  Entweder wurde die Türme mit Absicht unterschiedlich hoch gebaut weil sie als Wachtürme dienten, die Kirche wurde von reichen Bürgern erbaut und für den zweiten Turm reichte das Geld nicht oder die dritte Theorie sei, dass Im Mittelalter ein Brand in der Kirche entstand und die Gelder für den Wiederaufbau des Turms zu knapp waren.
Heute finden Hauptsächlich zur warmen Jahreszeit Konzerte und Ausstellungen statt.

Gleimhaus

Das Gleimhaus ist eines der ältesten Literaturmuseen Deutschlands. Im Jahr 1862 wurde es errichtet und ist das ehemalige Wohnhaus eines bedeutenden Dichters. Dieser Dichter und Sammler Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) ist damit auch der Namensgeber von diesem Literaturmuseum. Heute ist dieses Museum ausgebaut und bietet dafür mehr Platz, welches auch ermöglicht, das diese nicht nur eine Bibliothek, Grafik- und Handschriftensammlung sondern auch auch wunderschöne Kollektion von Ölgemälden besichtigen lässt. Am Rande der Altstadt hinter dem Chor des Halberstädter Doms findet das alte Gebäude Einklang mit zahlreichen anderen Bauten der verschiedensten Stile.

Schraubemuseum

Das Schraubemuseum ist ein kleines Museum mitten im Zentrum der Altstadt, in einem versteckten Hintergebäude. Eine alte gutbürgerliche Dame "Magret Schraube" vererbte ihren ganzen Nachlass an die Stadt, welche es zu einem Museum machte. Den ganzen Haushalt und und Gegenstände für den täglichen Gebrauch können die Besucher hier bereits seit 1985 besichtigen. Eine Besichtigung der komplett möbellierten Wohnung von Schlafzimmer, Stube so wie funktionierende Küche und kleine Ausstellungen auf dem Dachboden verdeutlicht hier die Wohnkultur um 1900.

Berend Lehmann Museum

Das Berend Lehmann Museum ist ein Bestandteil der Moses Mendelssohn Akademie, welches sich in einem historische Gebäude der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Halberstadt befindet. Hier wird eine anschauliche Ausstellung präsentiert, welche sich mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Halberstadts beschäftigt.

Museum Heineanum

Das Museum Heineanum ist ein Naturkunde Museum in Halberstadt. Hier gibt es eine Ausstellung die sich mit sämtlichen Vogelarten befasst welches durch die 175 jährige Geschichte eine große Sammlung umfasst. Mehr als 33.000 Exponate vertreten hier mehr als die Hälfte aller 9.000 Vogelarten der Erde, von seltenen und auch ausgestorbenen Exemplaren. Das macht dieses Museum zum Größten dieser Art in Sachsen- Anhalt. Weiterhin bietet das Museum noch eine naturkundliche Fachbibliothek und regelmäßige Vorträge. Dieses Museum betreibt damit aktive Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt den Artenschutz. Es befindet sich am Domplatz in Halberstadt.

Straßenbahnen

Halberstadt gilt auch unter echten Liebhabern als Straßenbahnstadt. Aber nicht weil Halberstadt so viele Straßenbahnen hat sondern weil Sie sehr alte hübsche Stücke besitzt. Es sind vorwiegend 35 Jahre alte Straßenbahnen aus dem Westen, die in Stuttgart schon vor 15 Jahren nicht mehr von Nutzen schienen. Nach Anfrage wurden diese dann nach der Wiedervereinigung an die Oststädte vererbt und erbringen bis heute noch ihre Leistungen. Denn in Halberstadt dürfen sie nicht nur angeschaut sondern auch noch gefahren werden. Mit diesen historischen Straßenbahnwagen können sie in etwa einer Std. einen Teil Stadtgeschichte erleben und sich verzaubern lassen.