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Als älteste Stadt in Sachsen Anhalt bietet Aschersleben eine besondere Attraktion: Rund um die historische Altstadt lädt eine ca. 2,2 km lange, aus dem 15. und 16. Jahrhundert zu großen Teilen gut erhaltene Stadtbefestigungsanlage zum Schauen ein. 15 von ehemals 51 Wehr- und Wachtürmen sowie Schalen können vom grünen Promenadenring aus betrachtet und teilweise auch begangen werden.

Aber in Aschersleben gibt es noch viel mehr Sehenswertes, das man sich als Besucher der Stadt nicht entgehen lassen sollte.

Das Bestehornhaus

Das Bestehornhaus (Beck und Hornberger) wurde im Jahre 1908 von der Familie Bestehorn als St�tte f�r die Begegnung aller Bev�lkerungsschichten gestiftet. Dort sollte mit kulturellen Veranstaltungen der Entfremdung entgegengewirkt werden. Ein Anliegen, das auch heute noch in dem 1991 renovierten Haus verwirklicht wird.

Das Krukmannsche Haus

Das Krukmannsche Haus, am Markt gelegen, ist der sch�nste Renaissance-Bau der Stadt. Hauptportal und Erker sind mit den typischen Ornamenten verziert. Auf der Hofseite ist noch der Treppenturm erhalten. Die lateinische Inschrift am Hauptportal besagt, da� Hermann Krukmann dieses Haus 1572 unter gro�en Kosten errichtete, nachdem er seine Reise nach Moskau beendet hatte.

Das Museum

Das Ascherslebener Museum ist ein Regionalmuseum mit vielen Sch�tzen. Neben Ausstellungen der Stadtgeschichte, des Bergbaus und einem Mineralienkabinett befindet sich auch ein Freimaurertempel im Museum. Von 1798-1935 war das Museumsgeb�ude Logenhaus der Aschersleber Freimaurer. Diese �ber 200 j�hrige Tradition wird seit 1993 mit der Wiederer�ffnung der alten traditionellen Loge "Zu den drei Kleebl�ttern" fortgesetzt, wieder werden im rekonstruierten Tempel Logenarbeiten durchgef�hrt. Eine kleine Ausstellung gibt Auskunft zur Geschichte der Loge.

Das Rathaus

Das Rathaus zeigt in seinem heutigen Zustand verschiedene Bauetappen. Der S�dfl�gel, der Erker am Nordfl�gel und die Giebelwand des Ostfl�gels wurden 1517/18 erbaut. Eine Mischung von Formen der Gotik und Renaissance findet man am Osterker und am Treppenturm vor. Der wehrhafte Hauptturm ist bis auf die Haube offenbar �lter und unver�ndert erhalten geblieben. Er �hnelt sehr den Stadtmauert�rmen. Der Ratskeller enth�lt noch die alten Kreuzgew�lbe.
 Bei der Erneuerung des Rathauses 1885 verschwanden zahlreiche urspr�ngliche Merkmale, Innenr�ume wurden grundlegend umgebaut und der Nordfl�gel v�llig neu errichtet. Eine Aufstockung erfolgte 1895. Unter Stadtbaurat Heckner erhielt das Rathaus 1935 als Erweiterungsbau den Ost- und Nordostfl�gel, die sich organisch an die �lteren Teile anf�gen. Erw�hnenswert ist die kunstvolle Turmuhr. Der Kamin aus dem Sitzungsaal, eine 1591 datierte, kunsthistorisch interessante Bildhauerarbeit, befindet sich heute wieder, nach der Renovierung des Rathauses, an alter Stelle. Neben dem Rathaus rechts befindet sich das 1910 erbaute Pfarrhaus der ev. Reformierten Gemeinde (sch�ne Erker mit Inschrift).

Das Stephaneum

Das "neue" Stephaneum wurde 1875 am Promenadenring erbaut. Das Stephaneum ist das �lteste Gymnasium Sachsen-Anhalts, seine Gr�ndung wird f�r das Jahr 1325 angenommen. Im Laufe der Jahrhunderte befand sich das Gymnasium in verschiedenen Geb�uden, z.B. im heutigen Stephanushaus.
 
Bedeutende Stephaneer waren u.a.:
Adam Olearius (1603-1671), Gottfried August B�rger (1747-1794), Rudolf Christian Boettger (1806-1876), Prof. Walter Buhe (1882-1958), Prof. Walter Friedrich (1883-1968) und Frank Thiess (1890-1970).

Der Graue Hof

Der Graue Hof ist das �lteste Profangeb�ude der Stadt. Von der urspr�nglich wohl ringartig geschlossenen Hofanlage ist nur noch der Ostfl�gel erhalten. Das Drillingsfenster der Vorderfront und der Spitzbogen der Tordurchfahrt (Hofseite) stammen aus fr�hgotischer Zeit (wohl Ende des 13. Jahrhunderts). Nach Mrusek (1973) d�rften die erhaltenen Reste ein vortreffliches Beispiel f�r das Aussehen der Hauptfront eines festen mittelalterlichen Hofes sein.

Der Hennebrunnen

Dieser Hennebrunnen, ein in Bronze gegossenes Wasserspiel, stammt aus dem Jahre 1906 (Bildhauer Georg Wrba) und ist auf dem Markt zu finden.

Der Kuntze-Brunnen

Vor dem Hohen Tor erfolgte 1903, nach Abbruch zweier Hausgrundst�cke, die Erbauung des Kuntze-Brunnens (Jugendstil).

Der Scharren

Der Scharren, schmale �berbaute G�nge zu beiden Seiten des Durchgangs von der Breiten Stra�e zum Gro�en Kirchhof, deren �berbauung auf viereckigen Pfeilern ruht. Hier lag fr�her ein gro�er Stein, der Fischstein. Welchen Zwecken er diente, und woher er seinen Namen hatte, wird nirgends berichtet. Vielleicht wurde er als Stand f�r den Verkauf der Fische benutzt. 1724 hat man ihn in die Erde gesenkt und an seiner Stelle "eine Fleischerbude hingesetzt", eben der Scharren. Der jetzige Bau stammt aus dem Jahre 1840.

Der Stephanikirchhof 11

Der Stephanikirchhof 11 ist das Geburtshaus des bedeutendsten Chemikers und Physikers des 19. Jahrhunderts, Rudolf Christian Boettger. Es ist eine lange Liste von Entdeckungen und Erfindungen, die mit seinem Namen verbunden ist, von denen hier nur einige genannt werden sollen, z. B. Verzinkung, Vernickelung von Eisen, Versilberung und Verplatinierung des Glases, Bereitungsweisen von Sauerstoff. Im Jahre 1848 erfand er die "Schwedischen Sicherheitsz�ndh�lzer". Eine Metall-Tafel erinnert heute an einen der genialsten S�hne Ascherslebens.

Die Katholische Marktkirche

Die Katholische Marktkirche ist die ehemalige Franziskaner-Klosterkirche. Die fr�hgotischen Formen weisen auf das Ende des 13. Jahrhunderts hin, damit ist sie die �lteste Kirche der Stadt. Sie ist einschiffig, vollkommem symetrisch und sehr einfach gebaut. Apsis und Turmvorlage fehlen. Die beiden Fenster der Westwand sind nach 1848 eingebrochen wurden. Bis auf diese Ver�nderungen, den Aufbau des Glockent�rmchens 1909 (Ritcau) und die zugemauerten Fenster der Nord- und S�dwand, ist die Klosterkirche noch weitgehend im urspr�nglichen Zustand.

Die Kommandantur

Die "Kommandantur", ein gegen�ber dem Rathaus stehendes Haus, verdient Beachtung, weil es geschichtlich ber�hmte G�ste beherbergt hat. In diesem Geb�ude hat Gro�herzog Carl August von Weimar in den Jahren 1789-1792 gewohnt, wenn er in Aschersleben bei seinem ihm unterstellten 6. Preu�ischen K�rassierregiment weilte, das mit vier Schwadronen in Aschersleben lag. Bei diesen Besuchen hat ihn Johann Wolfgang von Goethe �fter begleitet, und in zahlreichen Bemerkungen in Briefen und Tageb�chern hat er sich �ber seine Eindr�cke ausgelassen. Eine am Haus angebrachte Gedenktafel erinnert an die Besuche Goethes in Aschersleben.

Die Margarethenkirche

Die Margarethenkirche wird 1303 erstmals erw�hnt, als Filiale der Stephanikirche. Die Kirche ist einschiffig, der Grundri� unregelm��ig. Der Chorschlu� ist gerade. Das Kirchenschiff wurde an einem an der Nordwestseite stehenden Turm angebaut. Au�en wie innen zeichnet sich die Kirche durch eine auffallende Schlichtheit aus. An der S�dwand befindet sich eine 1567 datierte Sonnenuhr.

Die Stephanikirche

Der Bau der Stephanikirche wurde 1406 begonnen (Westbau) und 1506 vollendet. Gelber Quedlinburger Sandstein und grauer Sandstein aus den Aschersleber Stephanskuhlen wurden verwendet. Im Norden, Osten und S�den des Chores befinden sich Anbauten. Treppenturm und 2. Gescho� des Nordanbaus zeigen Renaissanceformen. �ber dem Eingang zum Treppenturm befindet sich die Jahreszahl 1605. In der Stephanikirche sind erw�hnenswerte kunstgeschichtliche Objekte: Ein Bronze-Taufbecken von 1464, eine Renaissance-Orgelempore, ein Kirchstuhl an der Nordseite des Chores (Sp�trenaissance). Besonders sind die beiden gemalten Triptychen, die, wie auch einige andere Gem�lde, aus der Cranach-Schule stammen sollen

Fachwerkh�user

Auf Grund zahlreicher Br�nde in vergangenen Jahrhunderten sind in Aschersleben formsch�ne Fachwerkh�user selten. Das sch�nste Fachwerkhaus ist das Haus Markt 27 (erbaut 1545).

Haus der Natur

Mitten im Bad Harzburger Kurpark, neben der Seilbahnstation, befindet sich das Haus der Natur. Es soll f�r Individualtouristen und Kurg�ste ein attraktiver Programmpunkt w�hrend ihres Harzaufenthaltes sein. Mit seiner neu konzipierten und gestalteten Ausstellung kann das Haus der Natur der zentrale Anlaufpunkt f�r G�ste sein, die sich �ber den Harzwald informieren m�chten.  Bisher z�hlte das Haus im Jahr 50.000, an den Wochenenden regelm��ig rund 400 Besuche. Diese guten Bedingungen sollten genutzt werden, um m�glichst viele Menschen mit einer neuen Ausstellung mit einer Botschaft zu erreichen: Die Botschaft von einem Wald und einer Welt, die sich durch verantwortungsvolles, zukunftsvertr�gliches menschliches Handeln ver�ndern. Die neue Ausstellung ist er�ffnet seit dem 29.11. 2002.

Hohe Stra�e 1, Hohe Stra�e 4 und Hohe Stra�e 22

Das Haus Hohe Stra�e 1 geh�rt dem �bergang von der Gotik zur Renaissance an. Die Fassade ist bis auf die im Erdgescho� eingebauten Schaufenster unver�ndert erhalten geblieben. Einige H�user weiter, Hohe Stra�e 4, befindet sich noch ein weiteres Renaissancehaus. Sehenswert sind hier vor allem die Fenstereinfassungen, die beiden runden Fenster im Erdgescho� und das Portal. Das Fachwerkhaus Hohe Stra�e 22 stammt aus dem Jahre 1632.

�ber den Steinen 5

Das Haus �ber den Steinen 5 ist ein Renaissancehaus mit kunsthistorisch interessanten, zweiteiligem Erker. Der Erker wird von Brinkmann (1904) um 1600 datiert und als beste Renaissancearbeit Ascherslebens ausgewiesen. In diesem Haus wohnte Friedrich Heinrich Karl, Freiherr de la Motte Fouqe von 1794-1802. Er hat als Kadett und Leutnant beim 6. K�rassierregiment "Herzog von Weimar" in Garnison gestanden. Bei einem n�chtlichen Ritt durch das Einetal kam ihm die Eingebung zur M�rchendichtung "Undine". Das Fachwerkhaus �ber den Steinen wurde 1699 erbaut (Balkenk�pfe, Diamantschnitt).

KRODOBAD

Das "KRODOBAD" in Bad Harzburg, am s�dlichen Stadtrand gelegen, ist eines der letzten und sch�nsten Freib�der mit einem 7-bahnigen 50-Meter-Becken. Dieses wird durch ein Nichtschwimmerbecken mit zwei Rutschen und einem Kleinkinderbecken erg�nzt. Von der Radau, dem Harzer Wildgew�sser unmittelbar flankiert, wird es von bewaldeten H�ngen umgeben. Harzer Quellwasser aus dem "Philosophenbach" wird auf 24�C erw�rmt
(Fotos: Krodobad)
 

Stadtbefestigungsanlage

Aschersleben geh�rt zu den wenigen St�dten Deutschlands, in denen noch gro�e Teile der ehemaligen Stadtbefestigungsanlagen erhalten sind. Die heute noch vorhandenen Reste der Aschersleber Stadtbefestigung stammen im wesentlichen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Eine besonders rege Baut�tigkeit l��t sich f�r die Jahre 1440-1466 nachweisen. Der Gesamtumfang der Befestigungsanlage betr�gt etwa 2,2 km und wird heute noch gut durch den Promenadenring (Bereich des ehemaligen Stadtgrabens) gekennzeichnet. Sie besteht aus T�rmen, Toren, Zwingeranlagen, Mauer und Stadtgraben. Die Mauer ist in der Regel 0,9 bis 1 m dick und 8 m hoch (vom Stra�enpflaster). Die Br�stung ruht au�en auf konsolengetragenen 93 cm breiten und 50 cm hohen Rundb�gen. Die Br�stungswand ist von Schie�scharten verschiedener Formen durchbrochen (Maulscharten, Hosenscharten, Lochscharten). Der Wehrgang ruht, soweit er nicht zerst�rt ist, im allgemeinen auf Spitzb�gen von 4 m Spannweite, die sich auf 77 cm breite Pfeiler st�tzen. Teilweise m�ssen der Wehrgang und die St�tzen aus Holz gewesen sein, wie z. B. an dem Mauerst�ck, das sich �stlich an den Johannisturm anschlie�t. Der Stadtgraben war etwa 22 m breit und dessen Sohle 5 bis 6 m tief. 15 T�rme sind heute noch vorhanden (davon sind 10 viereckig und 4 halbrunde, nach der Stadt zu offene Schalen).

Tie 23 und Tie 26

Erw�hnenswert sind auch die formsch�nen Renaissanceportale der H�user Tie 23 (datiert 1594) und Tie 26 (datiert 1553).