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Neben der berühmten  Kaiserpfalz hat die kleine Harzstadt Goslar eine Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die erste ist natürlich die eigene Innenstadt, die geprägt von mittelalterlichen Fachwerkbauten mit seinen engen und bezaubernden Gassen zum Schlendern und Verweilen einlädt.

Kaiserpfalz

Unter Heinrich II. (zwischen 1005-1015) wurde die Pfalz von Werla nach Goslar verlegt. Seine Nachfolger, die Salier Konrad II. und Heinrich III., machten aus ihr den berühmtesten Wohnsitz des Reiches und Schauplatz von 23 glanzvollen Reichstagen, wobei der letzte unter dem Enkel Friedrich Barbarossas, dem Stauferkaiser Friedrich II. stattfand. Den Rang eines Nationaldenkmals erhielt die Kaiserpfalz im 19. Jahrhundert zur Zeit der Reichsgründung. Prof. Hermann Wislicenus erhielt den Auftrag, die "Aula Regis" unter der Idee auszumalen, das neu erstandene Reich mit dem vergangenen Heiligen Römischen Reich zu verknüpfen.

Siemens-Haus

In der Schreiberstraße steht das Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens. In einem Schriftstück von 1689 begegnet uns Hans Siemens als "vornehmer Handelsherr, Bürger und Bauherr". In dieser Zeit erwarb er auch das Grundstück an der Ecke der Berg- und Schreiberstraße. An der Eingangstür des Hauses, das er hier erbauen ließ, findet sich eine Jahreszahl und der Wahlspruch des Hausherren: "1693, ora et labora". Hans Siemens´ Nachkommen verkauften das Haus im Jahre 1778, und erst im Jahre 1917 - anlässlich des 100. Geburtstag von Werner Siemens - kam es wieder in Familienbesitz. Seitdem ist eines der wenigen spätbarocken Häuser Goslars wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt worden. Im Brauhaus, zwischen Wohnhaus und Speicher, befindet sich der große Brau-Ofen, ein Prunkstück aus Goslars Gose-Bier Zeiten.

Der Schuhhof

Nicht weit entfernt vom Marktplatz befindet sich der Schuhhof, der älteste Platz in Goslar. Ihn umrahmen stattliche Fachwerkhäuser und die Arkaden des Schuhmacher-Gildehauses. Die Erstehung der Häuser aus den ehemaligen schmalen Marktbuden ist noch heute zu erkennen. Am Schuhhof ist in der Randbebauung noch die Entstehung der Häuser aus schmalen mittelalterlichen Marktbuden zu erkennen.

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian

Mit dem nicht mehr existierenden Dom als Vorbild errichtete man die 1151 erstmalig urkundlich erwähnte Goslarer Marktkirche, dessen ursprüngliche Form eine dreischiffige, kreuzförmige Pfeilerbasilika mit zwei Westtürmen gewesen ist. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde ihr Chor vergrößert und an beiden Seiten jeweils ein neues Schiff hinzugefügt. Heute fällt sie nicht nur wegen ihrer zentralen Lage am Marktplatz auf, sondern ist mit ihren hohen und sehr unterschiedlichen Türmen sowohl Orientierungshilfe als auch reizvoller Blickpunkt aus vielen Winkeln der Altstadt. Besonders sehenswert sind die neun mittelalterlichen Glasfenster aus dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts, die alte Bibliothek, ein Taufbecken aus Bronze (1573), die Reste spätgotischer Wandmalereien (um 1440) und der barocke Schnitzaltar (1659).

Der Marktplatz & das Rathaus

Um 1450 wurde das Rathaus gebaut, hinter dessen gotischer Fassade noch heute die Ratsherren und -damen tagen. Das ehemalige Ratssitzungszimmer - der sogenannte Huldigungssaal - ist heute eine einzigartige Gemäldegalerie mit Motiven der biblischen Geschichte und der weltlichen Macht. Eigentliches Wahrzeichen der freien Reichsstadt ist der Reichsadler, der den romanischen Brunnen inmitten des Platzes krönt. Überragt wird der Platz von den ungleichen Türmen der Marktkirche.

Die Lohmühle mit Wasserrad

Die Lohmühle liegt mitten in Goslar - genauer zwischen Domvorhalle und Marktplatz (Luftlinie) und wurde vermutlich schon im 12. Jahrhundert mit Kraft der Abzucht als Wasserkrafterzeuger genutzt. Urkundlich ist sie erst im 15. Jahrhundert als eine mit Wasserkraft betriebene Ölmühle erwähnt, eine der ältesten in Deutschland. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde aus der Ölmühle die Lohmühle. Ihre urkundliche Bezeichnung ist ,,Mühle im Klapperhagen" (,,Klappen" waren dörfliche Tore und Eingänge). Das Einmalige an dieser heute romantisch anmutenden Anlage ist das vollständig erhaltene Trieb- und Stampfwerk der Lohmühle sowie die beiden verschiedenartigen Wasserräder.

Erzbergwerk Rammelsberg Bergbaumuseum und Besucherbergwerk

eim Rammelsberg handelt es sich um ein Museum neuen Typs, das Geschichte dort vermittelt, wo sie stattgefunden hat. Erzbergwerk und Museum bilden eine Einheit. Das gesamte Bergwerk über und unter Tage wird als "Exponat seiner selbst” präsentiert. Darüber hinaus werden sowohl über als auch unter Tage unterschiedliche Ausstellungen aus allen montangeschichtlich bedeutenden Bereichen gezeigt. Neben dieser Art der "Geschichtsvermittlung am authentischen Ort” verdeutlichen Filmdokumente "wie es einmal war”. Das Ausstellungsangebot wird ständig erweitert. Im neuen Sonderausstellungsbereich werden thematisch wechselnde Ausstellungen präsentiert.