Der Vorgänger des größten Schlosses in Fachwerkbauweise in
Niedersachsen wurde wohl im Jahr 1024 als Jagdhaus des Werner von
Lutterberg errichtet.
Erstmalig wird die Burg in einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz im
Jahr 1143 erwähnt. Am 1.1.1158 wird in einer Urkunde des Kaisers
Friedrich I Barbarossa bestimmt, dass die Anlage durch Tausch an
Heinrich den Löwen übergeht.
Sie wurde Besitz der Welfen und blieb dies bis 1866.
Nach einem Brand im Jahr 1510 wird das heutige Schloss im Stil der Renaissance errichtet.
Das Schloss wurde die bevorzugte und später ständige Residenz der
Herzöge des Landes Braunschweig Grubenhagen. Von 1617 bis 1636 hatte
Herzog Georg von Calenberg, der Stammvater der Kurfürsten und Könige
von Hannover hier seine Residenz.