Der Regenstein bildet an sich bereits eine unübersehbare Landmarke.
Durch die speziellen geologischen Bedingungen entstand hier, rund 3 km
nördlich des Harzrandes, ein freistehendes Sandsteinmassiv, das zu
mehreren Seiten steile Flanken besitzt.
Ein solcher Platz ist natürlich prädestiniert für den Bau einer Burg.
Das heutige Erscheinungsbild wird überwiegend von der langen Nutzung
als preußische Festung geprägt, die ihrer Zweckbestimmung nach auch den
Beschuß durch Artillerie überstehen sollte.
Auf diese Phase gehen die weit gespannten Außenmauern zurück.

Die mittelalterliche Burg beanspruchte eine weit geringere Fläche undkonzentrierte sich auf den am höchsten gelegenen Teil des Felsens.
Dort sind, wenn auch überformt, noch ältere Räumlichkeiten zubesichtigen, die in einem anscheinend verwirrenden System aus demrelativ weichen Sandstein herausgearbeitet worden sind.
Die bekannte Geschichte beginnt 1169 mit Konrad (I.) von Regenstein,der als Sproß des Blankenburger Grafenhauses den Felsen zugewiesenbekommt und hier eine eigene Herrschaft errichtet.
Die Grafschaft insgesamt und später auch ihre drei Teilgebiete gingen als Lehen von den Halberstädter Bischöfen aus.
Für den Felsen Regenstein aber beanspruchte Heinrich der Löwe eineOberlehenshoheit. Ohne daß sich diese Rechte klar verfolgen ließen,kann man auch im 14. Jh. noch Belehnungen durch die welfischen Herzögevermerken.
Doch zurück zum ersten Konrad. Dieser gerät - als Parteigänger derWelfen - in die Auseinandersetzungen zwischen Herzog Heinrich dem Löwenund Kaiser Friedrich Barbarossa. Die Burg wird 1180 zerstört.
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April - Oktober täglich 10:00 - 18:00 Uhr
November - März Mi - So 10:00 - 16:00 Uhr
Eintrittspreis für einen Erwachsenen beträgt EUR 2,60
Rund 10 km südwestlich von Halberstadt, auf einem Felsmassiv 3 kmnördlich von Blankenburg.Das Gelände ist als museale Anlage hergerichtet und dementsprechendzugänglich. Eine direkte Anfahrt ist nur für Behinderte möglich.Erforderlicher Fußweg vom Autoparkplatz beträgt etwa 15 geschlenderteMinuten.