Der bekannte Dichter Johann Wolfgang von Goethe beschäftigte sich -
neben vielen anderen Themen - seit seiner Jugendzeit auch mit Magie und
Mystik. Seine Harzreisen und besonders sein Besuch auf dem Brocken
haben bei ihm nicht zuletzt auch aus diesem Grund tiefe Eindrücke
hinterlassen. Ein Teil davon findet sich in seinen Werken wieder.
In seinem wohl bekanntesten Stück - dem "Faust" - befindet sich das
"Hexen-Einmaleins", eine scheinbar sinnlose Zahlen- und Wortspielerei.
Doch dem ist nicht so: Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine
Anleitung zum Ausfüllen eines magischen Hexen-Quadrats. Bei diesem
ergeben die Summen aus den Waagerechten und den Senkrechten immer das
gleiche Ergebnis.
Mit ein wenig Überlegung schaffen Sie es
vielleicht auch, wenn Sie das "Hexen-Einmaleins" aus Goethes "Faust" zu
Hilfe nehmen.

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
und Zwei lass gehn
und Drei mach gleich -
so bist du reich!
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs -
so sagt die Hex -
mach Sieben und Acht:
Dann ist's vollbracht.
Und Neun ist Eins
und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins!
(Johann Wolfgang von Goethe)
So muß das magische Hexen-Quadrat aussehen, wenn es richtig ausgefülltwurde. Die Summe jeder Zeile und jeder Spalte ergibt immer "15".