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In Wernigerode erwartet Sie ein vielseitiges Kulturangebot für Jung und Alt. Ob Rathausfest, Neustadter Weintage, Schlossfestspiele oder Altstadtfest - Zeit für Geselligkeit und Kommunikation sowie für künstlerische Genüsse findet sich. Ganzjährig gibt es Ausstellungen und Konzerte. Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode und der Rundfunkjugendchor des Landesgymnasiums für Musik sind in Wernigerode zu Hause. Wernigerode ist alle zwei Jahre Gastgeber des internationalen Johannes-Brahms-Chorwettbewerbs. Sportliche Events, wie der Harzgebirgslauf, sind fester Bestandteil des Kulturangebotes. Aber weltberühmt sind die Sehenswürdigkeiten der Stadt Wernigerode, welche Jahr für Jahr tausende Besucher in die kleine Fachwerkstadt locken.
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Das Rathaus ist eine Perle mittelalterlicher Fachwerkbaukunst, und wurde urkundlich erstmals 1277 als erwähnt. Einst wurde es als "Spelhus" errichtet. Es war Besitztum der Wernigeröder Grafen und diente als Gerichtshaus, aber auch als Stätte mittelalterlicher Vergnügung mit Tanz und Gauklerspielen sowie für Hochzeitsfeiern. Bis 1544 erfolgten wesentliche Umbauten. Neben der gelungenen Fachwerkkonstruktion fällt besonders der figürliche Schmuck auf. Die Holzfiguren stellen vorwiegend Heilige, Handwerker und Narren dar. Über der Haupteingangstür steht geschrieben: "Im selben Jahr - da dieses Haus erneut - ist auch noch wahr - der Spruch aus alter Zeit: Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?"
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Der seit 1848 auf dem Marktplatz stehende Brunnen wurde in der Eisengiesserei zu Ilsenburg gegossen. Er entstand im Stil der Neogotik. Der Brunnen soll an Menschen erinnern, die sich um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben.
Wappenschilder am oberen Beckenrand verweisen auf Namen von Angehörigen des Grafengeschlechts und Adligen der Stadt, während am mittleren Beckenrand Namen von Bürgern und Bürgerinnen aufgeführt sind.
Im Jahre 1991 wurde eine Gedenktafel für Oberst Gustav Petri (1888 bis 1945) hinzugefügt. Er rettete kurz vor Kriegsende mit seinem mutigen Einsatz die Stadt vor der Zerstörung durch die Allierten.
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Das Älteste Haus entstand um 1400 als schmuckarmer Ständerbau.Es ist eines der wenigen Gebäude an der Südseite der Hinterstraße, welches vom großen Stadtbrand 1847 weitgehend verschont blieb. Im 16. und 17. Jh. werkelten in den kleinen "Buden" im Heideviertel die Handwerker im Erdgeschoss, verkauften dort ihre Produkte und wohnten im Obergeschoss.
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An der Südseite des Oberpfarrkirchhofes steht das von Dietrich
von Gadenstedt 1582 erbaute Haus. Am auffälligsten ist der weit
vorragende Erker im Stil der Hochrenaissance. Fast vollständig in
Fenstern aufgelöst, schmücken ihn kräftig profilierte Saumschwellen,
geriffelte und besternte Balkenköpfe. Interessant sind auch die mit
Bohlen verkleideten Brüstungen und Giebelfenster, die zudem noch mit
zahlreichen in Kerbschnitt eingestochenen Rosetten versehen sind. Drei
Kopfbinden stützen den Erker. Um den Rand verläuft die teilweise zerstörte Inschrift: ICH WEIS (DAS MEIN) ERLÖSER...LEBT...1582
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Es befindet sich in der Breiten Straße 72. Vom Kornhändler Heinrich Krummel 1674 erbaut, ist es das am meisten bewunderte Haus der Stadt. Die Front des Hauses ist lückenlos mit einer geschnitzten Holzfassade bedeckt, nach Vorlage von Kupferstichen. Das Fachwerk bleibt dahinter verborgen. Zu den zahlreichen Reliefs gehören u. a. "Africa" - eine Frau auf dem Nilpferd, "Der Menschen Sterblichkeit" - ein Knabe mit Sanduhr und Totenschädel, "Amerika" - eine nackte Frau auf einem Krokodil. Unter dem Bild einer turmreichen Stadt, im ersten Geschoss, steht die Inschrift: "Gott liebet die Stadt und Gerechtigkeit" und das Bildnis des unbestechlichen Richter wird mit "Ich richte und nehme keine Geschenke von Ungerechten" unterschrieben.
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In der Klintgasse Nr. 5, ursprünglich eine Teichmühle, wurde das schiefe Haus bereits 1356 erwähnt. 1680 baute man das Gebäude in heutiger Gestalt neu auf, allerdings gerade. Diese Walkmühle wurde speziell für die Tuchmachergilde errichtet. Die Fluten des damals hier entlang führenden offenen Mühlgrabens umspülten die Grundmauern des Hauses, so dass sich dessen Ostfassade so lange absenkte, bis sie auf festes Felsgestein stieß. Vom Mühlengraben, der einst für die Wasserversorgung der Mühlen und der Stadt unentbehrlich war, ist heute nichts mehr zu sehen. Pisa hat seinen schiefen Turm, Wernigerode sein schiefes Haus.
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Im 15. und 16. Jahrhundert hieß diese Gasse "Mühlenstraße" und verwies damit auf die an ihrem Ende arbeitende Walk- und Teichmühle. Das Eckhaus Klintgasse 1 zählt zu den wenigen freien Korthäusern der Stadt, deren Anzahl sich 1791 nur auf 27 belief. Zu den sogenannten Freihäusern gehörten fünf adlige Lehnhöfe, ebenso viele herrschaftliche Amtsgebäude und Wohnungen höherer Bediensteter, ein Predigerwitwenhaus und die Heidemühle. Alle weiteren waren Dienstwohnungen von Geistlichen, Oberschullehrern, Organisten und Küster. Haus Nr. 3 in der Klintgasse fällt als Fachwerkhaus mit reich geschnitztem Holzwerk besonders auf. Es stammt aus der 2. Hälfte des 16. Jh.
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Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung zeugen nur noch wenige Reste. Eckpunkte bildeten die vier Tore: das Burgtor, das Rimker Tor, das Westerntor und das Johannistor. Einstmals umschloss eine nur durch Tore unterbrochene, aber durch Türme verstärkte, zinnenbewährte Mauer die Stadt. Allein der Westerntorturm und zwei Halbschalentürme blieben erhalten.
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Der Westerntorturm wurde 1356 erstmals als Toranlage erwähnt, als Zoll- und Eingangstor im Westen der Stadt. Er erstand im frühgotischen Stil als Teil des Festungsringes und gehörte zu den drei doppelt bewehrten Toren. Der Turm ist 38 m hoch. Hierin wohnte früher nicht nur der Türmer, sondern hierin befand sich auch das "Bürgergehorsam", das Schuldgefängnis. In einer zweifenstrigen Stube mußten Bürger wegen Verschuldung oder leichter Vergehen kurze Zeit einsitzen.
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Prof. Goebel aus Halle (Saale) hat, ähnlich wie in seiner Heimatstadt, einen Brunnen erschaffen, der sich mit der Geschichte der Stadt Wernigerode auseinandersetzt. Dieser Brunnen erzählt in seiner modernen Art in Bronze-Figuren verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte.
Der Brunnen steht auf dem neugestalteten Nicolaiplatz direkt an der Einkaufmeile "Breite Straße". Dieser Platz beinhaltet zudem noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Bei der Umgestaltung des Platzes 2002 wurde der alte Grundriss der ehemaligen Kirche St. Nicolai ins Pflaster eingearbeitet. So kann man heute noch die Lage und Größe der im großen Stadtbrand abgebrannten Kirche erkennen.
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Die Touristenattraktion schlechthin im Harz. Fahren Sie mit der nostalgischen Eisenbahn quer durch den Harz oder sogar rauf bis auf den Brocken. |
Eine wunderschöne Website mit einer Unmenge an Fotos zu allen Bereichen des Harz-Gebiets finden Sie bei Raymond Faure, einem in Goslar lebenden Franzosen und begeistertem Harz-Fotografen. |
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