Als eine Miniaturnachbildung der Ideale von Versailles hatte
sich Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode die Gartenanlage
vorgestellt, die er im Jahre 1713 anlegen ließ. Bedeutung erlangte in
erster Linie die Orangerie, die zwischen 1713 und 1719 entstand. Als
die Grafen zu Stolberg-Wernigerode ihre Bibliothek vom Schloß in die
Orangerie verlegten, erhielt der mittlere Raum ein neues Aussehen.
Später wurde die Bibliothek der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Durch
die finanzielle Notlage von Graf Christian Ernst zu
Stolberg-Wernigerode blieb nur die Veräußerung des wertvollen
Kulturgutes. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört. 1967
richtete das Staatsarchiv Magdeburg in den Räumen eine Außenstelle für
Archivzwecke ein.
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Das Schloß war ursprünglich eine mittelalterliche Burg, die den Weg der deutschen Kaiser des Mittelalters auf deren Jagdausflügen sichern sollte.
Im Laufe des 16. Jh. wurde die Burg zu einer Renaissancefestung umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg schwer verwüstet, begann Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode im späten 17. Jh. mit dem barocken Umbau der Burgreste zu einem romantischen Residenzschloß.
Den wohl bedeutensten Umbau in der Geschichte des Schlosses veranlasste Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode.
Das Schloß wurde zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus. Seit 1930 ist das Schloß in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich. Zwei Museumsrundgänge führen Sie durch über 40 zum Teil original eingerichtete Wohnräume des deutschen Hochadels und auch einen Besuch der hochwertigen Sonderausstellungen sollten Sie einplanen. weitere Infos
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Ein Refugium für heimische Wildtiere.
Der Wildpark "Christianental" das "Tor zum Nationalpark Hochharz" ist ein familienfreundlicher und gepflegter Heimattiergarten im stadtnahen Wandergebiet von Wernigerode. weitere Infos
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Direkt am Markt in einem versteckten Hinterhof finden sich die Handwerkschmieden. Hier können Sie in verschiedenen Läden noch echte Handwerkskunst entdecken und natürlich auch kaufen. Vom Holzschnitzer über die Blumenbinderin bis hin zur Kunstschmiede findet sich ein breites Angebot auf engstem Raum. Die malerischen Fachwerkhäuser, die diesen Hinterhof einsäumen, geben zudem das richtige Ambiente.
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Einen Besuch in der mittelalterlichen Fachwerkstadt Wernigerode sollte immer eine Pferdekutschfahrt abrunden. Verschiedene Anbieter starten von unterschiedlichen Standorten. Einer der wichtigsten liegt direkt hinter dem Rathaus wo in der Regel immer eine Kutsche auf die nächsten Gäste wartet. Entdecken Sie die Stadt auf altertümliche aber auch romantische Weise.
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Das 1821 als Wohnhaus errichtete Gebäude des Harzmuseums blieb
bis 1918 in Privatbesitz und nahm danach städtische Behörden wie
Polizei und Bauverwaltung auf. Seit 1954 beherbergt es im Obergeschoss
das Museum. Das erste Museum der Stadt Wernigerode war das am 31. Juli
1897 eröffnete "Fürst - Otto - Museum".
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Das Feuerwehrmuseum, in einem alten Feuerwehrgerätehaus gelegen, öffnet zweimal wöchentlich für seine Besucher. Gezeigt werden Feuerwehrgeräte und Spritzen vom Anfang des Jahrhunderts bis zur heutigen Zeit. Betreut wird die Einrichtung durch Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Wernigerode.
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Der Tiergarten, bereits im 15.Jahrhundert als „Deirgarden“ erwähnt, erstreckt sich um den Fuß des Schlosses bis weit entlang auf dem Agnesberg in östlicher Richtung. Dem ursprünglichen Zwecke gerecht werdend, wurde bei der Erweiterung der Anlage am Anfang des 18.Jahrhunderts begonnen, eine steinerne Mauer um den Tiergarten herum zu legen. Ende des 19.Jahrhunderts wurde ein umfangreiches Wegesystem angelegt, welches heute noch gut erkennbar ist. Seltene Bäume wie die Esskastanie, Libanonzeder, Orientalische Fichten u.a. , sowie alte Alleen aus Linden, mit Namen der gräflichen Familie versehene Wege und viele Gedenksteine charakterisieren die Anlage als sentimentalen Landschaftspark. Ausblicke auf den Harz, ins Harzvorland und auf das Schloss erhöhen die Attraktivität des Geländes. Der sich bereits im Eigentum der Stadt befindliche stadtnahe Teil wird seit 3 Jahren im Rahmen von Arbeitsförderungsmaßnahmen entsprechend denkmalpflegerischer Richtlinien ausgelichtet, Wege werden rekonstruiert und Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.
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Schon aus der Zeit des 17. Jahrhunderts lässt sich an Hand von bildlichen Darstellungen ein Lustgarten nachweisen. Unter Graf Christian Ernst begann man mit der Umgestaltung in eine barocke Anlage. Terrassen von Westen nach Osten ansteigend, lassen einen Garten in der Form des Barock erkennen. Die Orangerie (heute Landeshauptarchiv), die Einfassungs-mauer mit dem Löwentor, ein Puttenpärchen sowie einige Linden und Kastanien sind letzte Zeugen dieser Zeit. weitere Infos
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Eine dendrologische Kostbarkeit finden wir nur 300 m vom Lustgarten entfernt in östlicher Richtung. Das Flächennaturdenkmal „Kastanienwäldchen“ beherbergt eine Pflanzung von Esskastanien (Castanea sativa), welchen im Ursprung bereits in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts in der Quincunxpflanzung angelegt wurde. Noch heute findet man min. 100 St. der ersten Pflanzphase. weitere Infos
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Empfohlene Rundwege durch alle Teile der Wernigeröder Schlossgärten bieten unterschiedlichste Einblicke in Geschichte, Flora und Fauna und stellen einen großen Erholungseffekt dar.
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Das Bergwerk Aufgeklärtes Glück ist eine stillgelegte Grubenanlage im Thumkuhlental südwestlich des Stadtteils Hasserode von Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Die Außenanlagen bilden heute einen Teil des naturkundlich-geologischen Lehrpfades, der durch den Nachbau einer alten Wasserkunst ein sehr anschauliches Zeugnis von der einstigen bergmännischen Tätigkeit am Fuße des Brockens im Harz ablegt. weitere Infos
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