In einer Flußschleife der Innerste liegt der Kneipp- und Luftkurort Wildemann (420 m ü.N.). Wegen seines Ortsbildes und seiner schönen Umgebung wird er auch das "Kleintirol des Harzes" genannt. Der kleinste der sieben Oberharzer Bergstätte zählt heute 1300 Einwohner, 1529 erhielt der Ort die Stadtrechte und Mitte des 16. Jahrhunderts die Bergfreiheit zugesprochen.
Seit dem 16. Jh. gehört der am Pfingstmontag unternommene Viehaustrieb zur festen Tradition.
Im Schaubergwerk 19-Lachter-Stollen mit Ernst-August-Schacht sind ca. 400 m des Stollens zur Besichtigung freigegeben. |
Natur erleben im Grumbachtal
Natur erleben und die Geschichte der Harzer Heimat entdecken. Anhand von 22 interessanten Stationen auf dem Rundwanderweg durch das romantische Grumbachtal erfährt der Wanderer zum Beispiel was ein Meiler ist, wie man die verschiedenen Holzarten bestimmt, oder was es mit einer “Hillebille” auf sich hat.
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Maria-Magdalenen-Bergkirche
Die Bergkirche wie wir sie heute inmitten des Ortes finden, ist eine Rekonstruktion einer im Zeitraum von 1651 bis 1656 gebauten Holzkirche.
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Kurpark
Das Kurhaus und der weitläufige, schattige Kurpark liegen im Spiegeltal
am Grumbach. Kleine, hölzerne Brücken und Kneipsche Wassertretbecken
prägen das Bild. Verschiedene kulturelle Veranstaltungen, meist mit
Musik, finden hier statt.
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Die Sage der Christmesse in der Wildermänner-Kirche
Am ersten Weihnachtsmorgen früh vier Uhr wurde sonst hier auf dem Harze in allen Kirchen heilige Christmesse gehalten, und scharenweise strömten dann in der Dunkelheit die frommen Christen zum Gotteshause, das heilige Christfest damit angefangen. So war auch der Gebrauch in Wildemann. Eine Frau daselbst, eine fromme und gute Christin, hatte sich am Heiligen Abend vorgenommen, am andern Morgen auch in die Christmesse zu gehen.
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