Urkundlich erwähnt wurde Ströbeck erstmals in einer Schenkungsurkunde Otto II. an das Kloster
Drübeck aus dem Jahre 995.
Stöbeck ist ein kleines Dörfchen, 10 km von
Halberstadt entfernt, dort können alle Einwohner Schach spielen. 1011 saß hier im quadratischen Turm, dem sogenannten Schachturm, der Wendenfürst Guncelin gefangen und aus Langeweile brachte er dem Wachpersonal und den Bediensteten das Schachspielen bei - so jedenfalls berichtet die Legende. Seit 1823 ist Schach sogar Schulfach, und wer nach Ströbeck einheiraten oder hinziehen wollte, da musste lange Zeit erst der Bräutigam sein Können im Schachspiel unter Beweis stellen.
Der Dorfplatz ist seit 300 Jahren ein Brettspiel und jeder Besucher von Ströbeck darf hier seine Künste mit lebenden Figuren in mittelalterlichen Kostümen zeigen. Im Schachmuseum ist u. a. ein Schachspiel zu sehen, das der Große Kurfürst 1651 dem Ort schenkte.