    |
|
Der Harz ist urtümlich wie selten eine andere Region in Deutschland. Die Burgen, mittelalterliche Zeitzeugen der damaligen Zeit und Lebensweise, haben an vielen Orten im Harz überdauert. Während Schlösser oft restauriert werden, fristen Burgen oft ein trauriges Dasein, da Verfall und Zeit an ihnen nagen. Die Restaurierung dieser Kulturgüter ist oft kostspielig wenn nicht unmöglich.
|
Die südlich der Verbindungsstraße Aschersleben - Ballenstedt bei Pansfelde gelegene Burg Falkenstein bietet einen beeindruckenden Rundblick über das Selketal. Ihr Bau dauerte von 1115 bis 1120 und wurde von Burchard d. J. von Konradsburg veranlasst. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Burg öffentlich zugänglich. weitere Infos |

Die Roseburg-Gebäude, die weiträumige Parkanlage und die darinenthaltenen Skulpturen, Schmuckelemente, baulichen Akzente bilden einewunderbare Einheit – eine Verschmelzung von Architektur und Garten –sind als Ganzes zu sehen und zu erleben. In Anlehnung an italienischeund englische Landschaftsgärten schuf Bernhard Sehring die im Jahre1925 weitestgehend fertig gestellte Parkanlage mit gewohnter Liebe zumDetail und unter Einbeziehung der Natur. Ergänzt mit vielen seltenenLaub- und Nadelgehölzen; geschickte Hecken- und Baumbepflanzungenumsäumen Treppen und Wege, bilden natürliche Abgrenzungen oder gebenden Blick auf architektonische Akzente frei.
weitere Infos |


Der Regenstein bildet an sich bereits eine unübersehbare Landmarke. Durch die speziellen geologischen Bedingungen entstand hier, rund 3 kmnördlich des Harzrandes, ein freistehendes Sandsteinmassiv, das zumehreren Seiten steile Flanken besitzt. Ein solcher Platz ist natürlich prädestiniert für den Bau einer Burg.
Das heutige Erscheinungsbild wird überwiegend von der langen Nutzungals preußische Festung geprägt, die ihrer Zweckbestimmung nach auch denBeschuß durch Artillerie überstehen sollte. Auf diese Phase gehen die weit gespannten Außenmauern zurück.
weitere Infos |

"Die Altstadt von Quedlinburg gilt mit ihren 1200 Fachwerkhäusern aussechs Jahrhunderten und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss alsaußergewöhnliches Beispiel für eine europäische mittelalterliche Stadt"hieß es am 17. Dezember 1994 in der Begründung des Welterbekomitees beider Verleihung des UNESCO-Welterbestatus an Quedlinburg. König Heinrich I. ließ am Beginn des 10. Jahrhunderts auf diesemSandsteinfelsen eine Pfalz errichten und machte sie zur wichtigstenMetropole des Reiches. Von 936 bis 1802 bestimmte das von seiner Witwe,Königin Mathilde, an der Grabstätte ihres Mannes gegründetereichsunmittelbare Frauenstift, von hier aus die Geschicke der Stadt. Heute befindet sich hier das Schlossmuseum mit den Abteilungen Ur- undFrühgeschichte, auf den Spuren der Ottonen, Mittelalter, Stadt- undStiftsgeschichte, sowie Prunkgemächer. weitere Infos |

Die Burgruine Anhalt, 150 m über dem Selketal auf dem großen Hausbergam nördlichen Harzrand gelegen, war wohl im Mittelalter diebedeutendste Burganlage des Harzraumes. Erstmalig wurde sie um 1100 als neuer Stammsitz der Familie durch Otto den Reichen von Ballenstedt erbaut. Im Zuge der Streitigkeiten zwischen Heinrich dem Löwen und Albrecht demBären wurde sie um 1140 zerstört durch den Markgrafen von Meißen undden Erzbischof Conrad von Magdeburg. Schon 10 Jahre später ließMarkgraf Albrecht der Bär die Burg ein zweites Mal errichten, erstmaligin Ziegelbauweise. Diese prächtige Fürstenresidenz war bis Ende des11.Jahrhunderts der Sitz des askanischen Fürstenhauses. Gegen Ende des15.Jahrhunderts beginnt der allmähliche Verfall der Anlage.
weitere Infos |

Die erste urkundliche Erwähnung eines Grafen von Ballenstedt erfolgtmit Graf Esico um das Jahr 1030. Er gründet um 1043 ein Kollegialstift,vermutlich neben der Stammburg derer von Ballenstedt auf dem heutigenSchloßberg. Im Jahr 1046 wird das Stift im Beisein Heinrichs III geweiht. 80 Jahrespäter, um 1123, veranlassen Graf Otto der Reiche und sein SohnAlbrecht der Bär die Umwandlung des Stiftes in ein Benediktinerkloster. Das Kloster dient als Grablege des askanischen Fürstenhauses. Im 14./15.Jahrhundert erfolgt der Niedergang des Hauses durch Erbfehden undLandteilungen, damit einher geht auch eine nachlassende Bedeutung desKlosters.
weitere Infos |
|
|
Die Touristenattraktion schlechthin im Harz. Fahren Sie mit der nostalgischen Eisenbahn quer durch den Harz oder sogar rauf bis auf den Brocken.
Eine wunderschöne Website mit einer Unmenge an Fotos zu allen Bereichen des Harz-Gebiets finden Sie bei Raymond Faure, einem in Goslar lebenden Franzosen und begeistertem Harz-Fotografen.
|