Das Fachwerkhaus im niedersächsischen Stil wurde 1580 erbaut. Bauherr
war Georg Weberling. 1744 erwarb Georg Wilhelm Klopstock, ein
Verwandter des in Quedlinburg geborenen Dichters Friedrich Gottlieb
Klopstock, das Gebäude.
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Das ehemalige Gasthaus „Zur Börse" ist der letzte bedeutende
Fachwerkbau, der im Quedlinburger Sonderstil errichtet wurde. 1683
wurde es von Zimmermann Andreas Besen erbaut.
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Das Abteigut des Frauenstiftes auf dem Quedlinburger Schlossberg
dienste im 18. Jahrhundert als Kaserne für ein Regiment der
Seydlitz-Kürassiere (Kürassierhof)
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Die Gewandschneider waren der angesehenste und wohlhabendste
Berufsverband der Stadt. Vor ihrem Versammlungshaus stand ursprünglich
auch der steinerne Roland.
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Das Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert mit Ladeluke im Giebel war das Innungshaus der Lohgerber.
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Vom Markt gelangt man durch die schmalste Gasse Quedlinburgs in den
Schuhhof. Hier, auf dem Hof des Schuhmacherinnungshauses, wohnten und
arbeiteten die Schuhflicker der Stadt. Manche der kleinen, hoflosen
Häuser des Schuhhofes besitzen noch heute alte herunter klappbare
Läden, die, mit einem Stock abgestützt, eine perfekte Tischfläche
bieten, um das Verkaufsgeschehen auf der Straße zu verlagern. Daneben
findet man in vielen Häusern noch eine "Klön-Tür". Bei diesen alten
zweigeteilten Türen wurde der untere Teil des Hauseingangs gegen
Straßentiere versperrt, während die Tür oben z. B. für ein Gespräch mit
dem Nachbar (klönen) geöffnet blieb.
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An dieser Stelle soll der Überlieferung nach 919 der Sachsenherzog
Heinrich beim Vogelfang die Königskrone angetragen bekommen haben. Auf
der Grundlage dieser Legende verfasste Johann Nepomuk Vogl seine
berühmte Ballade.
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Der kleine gotische Bau ist der letzte Rest eines Franziskanerklosters.
Nach der Einführung der Reformation entstand hier eine Lateinschule,
aus der das Quedlinburger Gymnasium hervorging, das sich bis zum
Abbruch der alten Klostergebäude hier befand.
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In diesem Haus wurde am 13. November 1715 Dorothea Christiane Erxleben
geboren. 1754 promovierte Sie an der Universität Halle/Saale als erste
Frau in Deutschland zur Doktorin der Medizin.
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Hier wurde 1759 Johann Christoph Friedrich GutsMuths geboren. Er wirkte
50 Jahre lang als Lehrer an der Salzmann-Schule in Schnepfenthal
(Thüringen) und richtete dort den ersten Turnplatz in Deutschland ein.
Sein Hauptwerk „Gymnastik für die Jugend“ legte die Grundlage des
Sportunterrichts an den Schulen fest.
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1612 ließ Bürgermeister Nikolaus Schultheis zwei ihm gehörende Häuser
in der Breiten Straße durch eine neue Fachwerkfassade verbinden, die
heute zu den schönsten der Stadt gehört. Sie zeigt neben
Zimmermannszeichen, Adler und Stiftswappen auch das des Bauherren und
seiner Frau Margarete Lauch (Lauchbündel).
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1564 ließ Freiherr Christoph von Hagen das Renaissanceschloss an der
Grenze zwischen Altstadt und Neustadt errichten. Nach umfangreicher
Sanierung sind die historischen Säle mit sehr schönen Kassettendecken
wieder zugänglich.
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Das stattliche Bürgerhaus wurde im 18. Jahrhundert von der
Kaufmannsfamilie Kranz bewohnt. Eine Umgestaltung erfolgte 1786. Seinen
Namen erhielt das Haus nach einem späteren Besitzer, dem
Tuchfabrikanten Grünhagen. Im Erdgeschoss ist der Sitz der
Quedlinburg-Information.
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Dieser Gebäudekomplex ist mit einer der schönsten in der Quedlinburger Altstadt.
Besonders die Gebäudeeinheit "Alter Klopstock" im Stieg 28, das ehemalige Wohnhaus einer Nebenlinie der Familie Klopstock, aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit wunderbarer Ornamentik im Gebälk läßt den Einfluß der Renaissancebauweise erkennen. Die Hauptschmuckform jener Zeit war die Fächerrosette in den Dreiecksfeldern über den abgerundeten Balkenköpfen, auch sind die Fachwerkhäuser mit fünf- und seckseckigen Sternen, bekannt als "Drudenfuß", verziert.
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Die Kirche St. Blasii ist wahrscheinlich die älteste der Stadt. Seine heutige Form erhielt das achteckige Kirchenschiff zwar durch einen vollständigen Neubau um 1715, der romanische Turm läßt aber Schlüsse zu, nach denen die Kirche schon lange vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1231 bestand. Danach bildete sie schon um 1000 den Mittelpunkt einer der Siedlung, aus denen die Altstadt Quedlinburg entstand. Im Inneren ist die barocke Saalkirche nach dem letzten Umbau mit vergleichsweise schlichten Ausstattungsstücken versehen worden. So erstrahlt lediglich der barocke Kanzelaltar in rötlich-weiß-goldenem Farbenspiel. Gestühl, Empore, Orgelgehäuse und die ornamentierte Stuckdecke erscheinen zurückhaltend oder völlig farblos.
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Die katholische Pfarrkirche St. Mathildis wurde 1855 vom Kölner Dombaumeister Schmidt erbaut.
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Die gotische Hallenkirche ist die Pfarrkirche der um 1200 entstandenen
Ackerbürgersiedlung (Neustadt). Sie besaß einen romanischen
Vorgängerbau, von dem nur geringe Reste erhalten sind. Die 72 m hohen
Türme sind der Sage nach von dem Goldschatz erbaut worden, den ein
Schäfer in der Feldflur gefunden hatte.
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Das Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, unterhalb
des Schlossberges gelegen, wurde um 1560 als repräsentatives Bürgerhaus
im niedersächsischen Fachwerkstil gebaut. Es besitzt eine reichhaltig
künstlerisch gestaltete Fassade sowie einen zweigeschossigen von Säulen
getragenen Erker.
Von 1702 bis 1817 gehörte es der Familie Klopstock. Danach wechselten
die Besitzer mehrfach. Auf Initiative des Klopstockvereins kaufte die
Stadt das Haus und eröffnete darin 1899 das Memorialmuseum, heute
Klopstockmuseum.
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Das reich geschmückte Fachwerkhaus wurde 1569 erbaut. Die
Fassadengestaltung mit Doppelarkaden und Zahnschnittmotiven zeigt eine
in Quedlinburg sonst nicht übliche Ornamentik. Das Gebäude wurde an die
alte Marktmauer von 1179 angebaut. Diese ist im Inneren des Hauses
sichtbar.
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Die spätgotische Hallenkirche mit Resten des romanischen Vorgängerbaus
und barocker Innenausstattung war ursprünglich die Kirche der um 1000
entstandenen Kaufmannssiedlung.
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Auf dem Münzenberg, dem Schlossberg gegenüber, drängeln sich etwa 60
kleine Fachwerkhäuser. 986 befand sich hier das Marienkloster, das
einzige Frauenkloster der Stadt. Im Bauernkrieg 1524 – 1526 wurde das
Kloster teilweise zerstört und von den Nonnen verlassen. Traditionell
war das Bergplateau Wohngebiet der armen Leute; Ende des 16.
Jahrhunderts siedelten sich Spielleute, Schausteller, Kesselflicker,
Tagelöhner und Scherenschleifer an. Sie bauten ihre Häuser in die noch
stehenden Mauerreste der Klosterkirche hinein.
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1737 ließ Ratskämmerer Rötger Salfeld, Sohn des Bürgermeisters Eckhard
Salfeld, den repräsentativen Bau errichten. Von 1745 bis 1807 war das
Haus Sitz des Stiftshauptmannes, später des Amtsgerichts. Heute finden
hier regelmäßig Ausstellungen und Konzerte statt. Der Verein
„UNESCO-Welterbestätten in Deutschland e.V.“ hat hier seinen Sitz.
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Das Rathaus als zentrales und beherrschendes Gebäude des Marktes wurde erstmals 1310 urkundlich erwähnt.
Wie viele andere mittelalterliche Rathäuser war es nicht nur Schauplatz des politischen, sondern vor allen Dingen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens und als solches ein Mehrzweckbau, in dem zwar der Rat tagte, aber darüber hinaus auch Gerichtsverhandlungen, Hochzeiten und Tanzveranstaltungen stattfanden. Als Repräsentationsbau bürgerlicher Wirtschaftskraft war es immer Sinnbild des aufstrebenden Bürgertums, der Handwerker und Kaufleute gegenüber Stift und Schutzherren.Es wurde mehrfach umgebaut.
Zwischen 1616 und 1619 wurde der ursprünglich gotische Bau mit einer Renaissancefassade ausgestattet, die gotischen Spitzbogenfenster durch Renaissancefenster ersetzt und das Prunkportal mit Wappen und Abundatia eingefügt. Nur der gotische Turm und das spitze Satteldach blieben erhalten.
Doch obwohl das Rathaus nicht unbedingt eine architektonische Einheit bildet, bietet es vor allem mit seinem dichten Weinbewuchs einen harmonischen Anblick.
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Bei der Umgestaltung der Rathausfassade wurde die dort befindliche
Ratsapotheke 1615 abgebrochen und an die heutige Stelle verlegt. Im
Mittelteil des Gebäudes befand sich vermutlich der erste
Verwaltungssitz der um 1000 entstandenen Marktsiedlung. Die Kugel und
die Jahreszahl 1477 an der Fassade erinnern an die Kämpfe zwischen
Stift und Stadt unter Äbtissin Hedwig von Sachsen.
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In dem 1690 von Zimmermeister Martin Lange errichteten Fachwerkbau war bis 1850 die Ratswaage unter gebracht.
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Der Quedlinburger Roland, eine Sandsteinfigur, ist nur 2,75 Meter gro.
Er ist damit der kleinste smtlicher noch vorhandenen Rolandstandbilder.
Es ist anzunehmen, da er nach dem Beitritt der Stadt zur Hanse 1426
errichtet wurde. In den Jahren 1460 und 1461 vermerken die
Ratsrechnungen Reparaturarbeiten am Roland: "Zwei Groschen for den Arn
(Adler) op dem Rolande to richten" und "Item 5 schock vor den Rolant to
malen".
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König Heinrich I. ließ am Beginn des 10. Jahrhunderts auf diesem
Sandsteinfelsen eine Pfalz errichten und machte sie zur wichtigsten
Metropole des Reiches. Von 936 bis 1802 bestimmte das von seiner Witwe,
Königin Mathilde, an der Grabstätte ihres Mannes gegründete
reichsunmittelbare Frauenstift, von hier aus die Geschicke der Stadt.
Heute befindet sich hier das Schlossmuseum.
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Der Schreckensturm gehört zu den am stärksten ausgebauten Wehrtürmen an
der Altstadtmauer. Sein Verlies wurde im Mittelalter als Stadtgefängnis
genutzt. Der ursprünglich zur Stadtseite offene Schalenturm erhielt
später einen Fachwerkeinbau mit Holzgalerie. Heute ist der Turm als
Ferienwohnung eingerichtet.
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Das Hospital war eine Stiftung der Quedlinburger Gewandschneider „Allen
Elenden zu Nutz und Frommen". 1433 wurde es vom Weingarten an die
heutige Stelle verlegt. Nach umfangreicher Sanierung in 2000/2001 gibt
es hier heute altengerechte Wohnungen.
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Dem unmittelbaren Schutz der Stadt diente ein Mauerring mit Toren und Türmen, der Altstadt wie Neustadt umschloß. Bereits 1179 wird eine Marktmauer urkundlich erwähnt, deren Reste 1976 bei Bauarbeiten gefunden wurden. Die heute noch zu einem großen Teil erhaltenen Mauern sind spätestens seit der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet worden und bewährten sich vor allem in den Fehden und Auseinandersetzungen zwischen der erstarkenden Stadt und feudalen Gewalten in dieser Zeit.
Auch die zugehörigen Wachtürme sind in erstaunlichem Umfang erhalten und werden heute zum Teil als Ferienwohnungen genutzt. Die Stadttore fielen allerdings sämtlich dem Unverständnis des vergangen Jahrhunderts zum Opfer.
In der Quedlinburger Feldflur standen elf Wachtürme auf erhöhten Punkten und hatten direkte Sichtverbindung zur Stadt. Sie dienten als Warnsystem vor feindlichen Angriffen und schützten die ausgedehnte Feldflur gegen Vieh- und Erntediebstähle.
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Am östlichen Abschnitt der Stadtmauer der Neustadt sind drei Wachtürme
erhalten. Der Schweinehirtenturm wurde später in eine kleine
Häusergruppe eingebaut und für Wohnzwecke genutzt. Der Gänsehirtenturm
ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten. Der Turm „op'n
Tittenplan" ist um 1900 verändert worden.
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Unter dem heutigen Straßenpflaster sind die Bögen einer etwa 85 Meter
langen, steinernen Brücke erhalten, die zwei Nebenarme der Bode
überspannte und eine trockene Zufahrt zum Markt sicherte. 1229 wurde
sie erstmals urkundlich erwähnt.
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Die 1129 geweihte, flachgedeckte Basilika besaß bereits drei
Vorgängerbauten. 936 wurde hier König Heinrich begraben. Der
monumentale Sandsteinbau zeigt sowohl an der Fassade als auch in der
Ornamentik des Innenraumes starke lombardische Einflüsse. Die gotischen
Formen des um 1320 über der Krypta errichteten Chors sind nur von außen
sichtbar. Im Inneren versucht eine 1938 errichtete Apsiswand, den
romanischen Gesamteindruck wiederherzustellen.
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Die Urform des Fachwerkbaus stellt der Ständerbau dar, sogenannt, weil
Pfeiler, Säulen oder Ständer dem Haus von der Grundschwelle bis zum
Dach die notwendige Stütze geben. Das älteste vollständig erhaltene
Haus dieser Bauform stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Das bis 1965
bewohnte Haus wird seit seiner Restaurierung als Museum genutzt, in dem
Exponate die Entwicklung des Fachwerks darstellen. Am 10. Juli 1997
wurde der Ständerbau das Opfer eines nächtlichen Brandanschlages. Nach
den Sanierungsarbeiten wurde der Ständerbau wieder eröffnet und kann
wieder besichtigt werden.
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Das Gebäude wurde vermutlich als Stiftsgasthof im 17. Jahrhundert am
Eingang zum Westendorf (Stiftsbezirk) errichtet. Die bemerkenswerte
Stuckdecke im Obergeschoss stellt die biblische Geschichte des Tobias
(Altes Testament, Apokryphen) und Allegorien der fünf Sinne dar.
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Südwestlich des Schloßberges liegt auf dem Gelände des Königshofs Heinrich I. die Wipertikirche mit ihrer berühmten Krypta. Ihr Einbau erfolgte um 1000 in eine bereits zwischen 936 und 950 von Kanonikern (Chorherren) errichtete dreischiffige Basilika. Die mit ottonischen Pilzkapitellen und Bogennischen an den Wänden ausgestattete Umgangskrypta blieb auch nach dem Umbau der Oberkirche durch Prämostratenser (1148) unverändert erhalten. Nach der Einführung der Reformation diente diese bis 1812 als evangelische Gemeindekirche, später als Scheune. Erst 1959 konnte sie nach mehrjährigen Instandsetzungsarbeiten wieder als katholische Pfarrkirche geweiht werden.
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Sie war ursprünglich die Pfarrkirche des Dorfes Nördlingen. Vom
romanischen Bau sind nur geringe Reste erhalten. Der stattliche
Turmriegel in unmittelbarer Nähe zur Stadtmauer besaß vermutlich
Wehrfunktion. Die gotische Hallenkirche besitzt eine reizvolle barocke
Innenausstattung in Weiß und Gold. Die Baufälligkeit lässt derzeit
keine Öffnung zu.
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