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Sanitätsrat Dr. August Tischmann regte
den Bau dieses Bismarckturmes mit Feuerschale bereits vor 1902 an. Im
Jahre 1902 bildete sich unter Vorsitz von Dr. Tischmann ein "Bauausschuss für den Bismarck-Turm". Als Standort wählte man den 536 m hohen Kummel aus, auf dem vorher ein baufälliger Pavillon stand. Die erste Spenden-Sammlung erfolgte am 11. November 1902 am Stammtisch des Hotels Langrehr in Bad Lauterberg. Der
15 m hohe Turm mit quadratischem Grundriss von 6 m x 6 m wurde nach
einem Entwurf von Maurermeister Kothe aus Bad Lauterberg aus Natur- und
Ziegelsteinen erbaut. Die Verzierung und die Bekrönung des Turmes wurde
mit roten Ziegelsteinen gefertigt. Die Ausführung der Bauarbeiten
übernahm Maurermeister Walter Nagel aus Bad Lauterberg.
Als
Schmuck trägt er auf der Eingangsseite ein bronzenes Bismarck-Relief
(1,4 m hoch, 0,80 m breit, gefertigt in der Bronzegießerei von
Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen). Auf dem Turmkopf wurde eine
eiserne Feuerpfanne installiert. Eigentümer des Turmes ist der Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg im Harz. Die Einweihungsfeier fand am 17.07.1904 (nach anderer Quelle am 19.07.1904) ab 15:30 Uhr statt. Seit
dem 28.08.1938 wurde rechts vom Eingang eine Gedenktafel in Bronze mit
Inschrift für Dr. August Tischmann angebracht (heute links vom Eingang
angebracht). Über 60 Steinstufen und eine 11-stufige Wendeltreppe aus Eisen gelangt man zur Aussichtsplattform. Die Feuerschale wurde vor 1987 entfernt. Der Turm wurde ca. im Jahre 2000 saniert. Im
Juli 2004 wurde der Bismarckturm in Bad Lauterberg 100 Jahre alt. Am
17.07.2004 veranstaltete der Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg ein
Jubiläumsfest. Über dem Eingang ist seit 2004 ein Schild mit der Aufschrift "100 Jahre" angebracht.
Links im Turm am Eingang hängt die Tafel mit der Inschrift:
„BISMARCKTURM/ Erbaut vom Harzklub-Zweig-/verein Bad Lauterberg 1904/Höhe über NN 536 m/Turmhöhe 15m
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Einhornhöhle
- schon der Name dieser Höhle hat einen mystischen Klang. Jahrhunderte lang
stand hier ja auch das Ergraben des Einhorns im
Vordergrund und machte diese Höhle weit über die Grenzen des Harzes
bekannt und berühmt. Die zu Pulver zermahlenen Gebeine des "Unicornu
fossile", des ergrabenen Einhorns, waren europaweit als Medizin
begehrt. Und auch heute noch wird gerade von den jüngeren Besuchern in
der Höhle immer wieder nach dem Einhorn gefragt. ...
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... im Haus des Gastes Das Museum bietet einen Einblick in das Kinderleben von der Geburt bis
zum Erwachsenenalter aus der Zeit von 1860 bis 1960. Das beginnt mit
Geburtsurkunden- und -anzeigen, Kleidung, Spielzeug und
Gebrauchsgegenständen von Kleinkindern. Weiterhin wird die Schulzeit
dokumentiert: von der Schulbank bis zum Griffelkasten, auch
selbstgefertigte Handarbeiten. Alle Themen werden auch durch Fotos und
Illustrationen ergänzt; Gegenstände der Alltagskultur wie Kleidung,
Möbel und Geschirr werden ausgestellt. An Spielzeug wird gezeigt:
Puppen, Puppenhäuser, Puppenwagen, Kaufmannsläden, Pferde, Eisenbahnen
und anderes technisches Spielzeug, Kinderfahrzeuge, Modellautos,
Gesellschaftsspiele, Kinderbücher Sportgeräte uvm.
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Der aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammende
Aufrichtigkeiter Tiefer Stollen ist eine montanhistorische
Sehenswürdigkeit. Eine bergbauliche Rarität ist das hölzerne "Gerenne",
das auf der Stollensohle unter Abraum und Versatz freigelegt werden
konnte. Im Laufe der Jahre wurden in den verbundenen Stollensystem
(hierzu gehört auch der Eisensteinstollen "Scholmzeche") eine ganze
Anzahl bergbaulicher Exponate restauriert und im Bergwerk aufgebaut, so
dass den Besuchern von fachkundigen Stollenführern unvergessliche
Eindrücke in den Bergbau vergangener Jahrhunderte vermittelt werden
kann.
Auch im Außenbereich des
Museumsbergwerks gibt es einiges zu sehen. So sind hier u.a. der
Förderturm und die Fördermaschine der ehemaligen Grube „Hoher Trost“
aus dem Luttertal restauriert und wieder aufgebaut worden.
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Der Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.
(gegründet 1983) hat 1997 das "Südharzer Eisenhüttenmuseum" im
ehemaligen Probierhaus der Königshütte eröffnet. Es zeigt einen
interessanten Einblick in die Grundlagen und die vielfältigen
Produktionen der früheren Eisenhütten im Südharz, insbesondere der
Königshütte. Außerhalb der unten genannten Termine sind Führungen mit
Besichtigungen nur nach telefonischer Vereinbarung möglich.
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... im Ritscherhaus
Das Heimatmuseum der Stadt Bad Lauterberg im Harz wurde von der Archivgemeinschaft im Jahre 1969 errichtet.
1985 erfolgte, mit
finanzieller Unterstützung der Stadt Bad Lauterberg im Harz, des Landes
Niedersachsen, der Werner-Brune-Stiftung, Wilhelmshaven, und der
Volksbank, eine Erweiterung, Modernisierung und Umgestaltung der
Museumsräume sowie die Anschaffung von Ausstellungsvitrinen. Das Heimatmuseum hat kleine Abteilungen in denen die Exponate ständig ausgestellt sind.
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Die Touristenattraktion schlechthin im Harz. Fahren Sie mit der nostalgischen Eisenbahn quer durch den Harz oder sogar rauf bis auf den Brocken. |
Eine wunderschöne Website mit einer Unmenge an Fotos zu allen Bereichen des Harz-Gebiets finden Sie bei Raymond Faure, einem in Goslar lebenden Franzosen und begeistertem Harz-Fotografen. |
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