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Mitten im Bad Harzburger Kurpark, neben der Seilbahnstation, befindet sich das Haus der Natur. Es soll für Individualtouristen und Kurgäste ein attraktiver Programmpunkt während ihres Harzaufenthaltes sein. Mit seiner neu konzipierten und gestalteten Ausstellung kann das Haus der Natur der zentrale Anlaufpunkt für Gäste sein, die sich über den Harzwald informieren möchten.
Bisher zählte das Haus im Jahr 50.000, an den Wochenenden regelmäßig rund 400 Besuche. Diese guten Bedingungen sollten genutzt werden, um möglichst viele Menschen mit einer neuen Ausstellung mit einer Botschaft zu erreichen: Die Botschaft von einem Wald und einer Welt, die sich durch verantwortungsvolles, zukunftsverträgliches menschliches Handeln verändern. Die neue Ausstellung ist eröffnet seit dem 29.11. 2002.
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Es stehen zur Verfügung: Ca. 300 qm Ausstellungsfläche. Ca. 96 qm Fläche für Empfang, Garderobe und Museumsshop. Ca. 81 qm Fläche für den Multifunktionsraum.Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern von Nationalpark Harz, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Niedersächsischer Landesforstverwaltung, hat das Haus der Natur bisher schon (seit 1996) betrieben und zeichnet für die Planung der neuen Ausstellung verantwortlich. Konzept und Entwurf: SZENARIO Ausstellungsgestaltung, Hildesheim/ Wolfenbüttel.Die AfeB hat das 'Haus der Natur' im Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Hannover und der Bundesumweltstiftung evaluiert. Die Erhebungsarbeiten wurden im Dezember 2002 begonnen, Ergebnisse liegen seit März 2003 vor. Gegenstand der Evaluation war die Resonanz des neuen Ausstellungskonzepts beim Publikum. Dabei ging es u.a. um die Frage, wie und ob das intendierte "Erlebniskonzept" greift. Außerdem wurde die reale Nutzung der Ausstellung durch Besucherbeobachtung ermittelt. Durch den Einsatz von "Meinungskarten"wurden Aussagen über das Besucherprofil gewonnen. Die Evaluation wurde vor Ort durch Sylvia Spehr, Hannover betreut. |

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Evaluation braucht Bewertungskriterien. Ausgangspunkt für das Evaluationsprojekt waren die u.a. Vorgaben im Ausstellungskonzept. Eine besucherfreundliche Ausstellung (Aus: Basics - Selbstdarstellung der Ausstellungsmacherinnen) Unser Ziel ist eine besucherfreundliche Ausstellungsgestaltung, die sich aus folgenden Prinzipien ableitet:Wir streben keine Themenvielfalt oder gar Vollständigkeit an, sondern im Gegenteil: die Auswahl einiger weniger, aussagekräftiger, anschaulicher, prägnanter Phänomene mit exemplarischem Charakter.Wir inszenieren einen Raum, der zum Verweilen, zum Ausprobieren, Fragen stellen, Beobachten, Spielen, Staunen, Nach- und Vordenken und Meinung(en) bilden einlädt.Wir bedienen uns in Teilbereichen künstlerischer Ausdrucksmittel und neuer Medien.Wir schaffen einen Erlebnisraum, frei von langweiligen Stelltafeln.Wir holen den Wald nicht in naturalistischer Form in unsere Ausstellung, sondern wir zitieren und interpretieren Waldphänomene und schaffen damit eine "Sehhilfe" für den Wald vor der Tür. Wir vermitteln ökologische Zusammenhänge, keine Artenkenntnis oder reines Faktenwissen.Wir präsentieren den Besuchern keine Rezepte, sondern laden zum Mitdenken ein, eröffnen Perspektiven und bieten Orientierungspunkte. |

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Als Highlight in der Ausstellung des Hauses der Natur erwies sich die "Waldkartei", die mit ihren "alten" und "neuen" Medien sehr gut die Informationsbedürfnisse des Publikums befriedigt. Jedes Tier und jede Pflanze kann in eigenen, ausziehbaren "Schüben" studiert werden. Hier der Schub über den Waldkautz. |
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Die Touristenattraktion schlechthin im Harz. Fahren Sie mit der nostalgischen Eisenbahn quer durch den Harz oder sogar rauf bis auf den Brocken. |
Eine wunderschöne Website mit einer Unmenge an Fotos zu allen Bereichen des Harz-Gebiets finden Sie bei Raymond Faure, einem in Goslar lebenden Franzosen und begeistertem Harz-Fotografen. |
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