Auf einer Hügel-Terrasse über dem Tal des Harzflüßchens »Ilse« und der Stadt
Ilsenburg liegt das ehemalige Benediktiner-Mönchskloster Ilsenburg. Das Kloster wurde in eine ältere Burganlage, die sowohl Reichsburg als auch Jagdpfalz war, hineingebaut. Die ursprüngliche Bezeichnung lautet „Elysinaburg“ („Erlenburg“). Um das Jahr 1000 wurde die Burg an die Bischöfe von
Halberstadt vergeben. 1018 wurde dann das Kloster eingerichtet. Die Anlage ist heute nur noch teilweise erhalten, was auf Zerstörungen während des Bauernkriegs 1525 zurückzuführen ist. So ist die Kirche nur noch in Teilen erhalten. Allerdings sind große Teile des Kreuzganges glücklicherweise in einem besseren Zustand. Die Klosterkirche zeigte während ihres Bestehens den typisch sächsischen basilikalen Aufbau mit einem Hauptschiff im kleinen Stützenwechsel Pfeiler – Säule – Pfeiler, einem Kreuzquerhaus und drei Absiden.
Quelle: http://www.harzfuehrungen.de